Vinales: "Ein intelligentes Rennen gefahren"

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Moto2-Rookie Maverick Vinales sicherte sich in einem WM-entscheidenden Rennen auf Phillip Island seinen dritten Sieg in der mittleren Kategorie. Überzeugt war er während des Rennens aber nicht vom Sieg.

"Natürlich wusste ich nicht, dass ich gewinnen könnte, weil die anderen Fahrer so schnell waren", gab Vinales zu. "Ich dachte, wenn ich eine gute Pace halte und einen Vorsprung auffahren kann, dann kann ich auch gewinnen."

"Meine letzten Moto2-Rennen genießen"

"Wir haben an diesem Wochenende einen guten Job gemacht", lobte Vinales seine Pons-Crew.

Der Spanier plante vor Australien bereits, noch mehr Siege in seiner Rookie-Saison zu holen, nachdem er schon in Texas und Aragon gewann.

"Wir sind jetzt auf einem guten Niveau, nachdem das Team richtig gute Arbeit geleistet hat. Ich will mich noch weiter verbessern und meine letzten Moto2-Rennen genießen", ergänzte er.

"Druck von Rabat war stark"

Tom Lüthi sicherte sich noch vor dem WM-Führenden Esteve Rabat den zweiten Rang.

"Der Druck von Rabat hinten war stark. Aber das war klar, ich wusste schließlich, dass er an die WM denkt. Ich konnte aber pushen, die Tür zu machen und das hat am Ende gereicht", schilderte der Schweizer, der das Rennen besonders durch den starken Wind als schwierig beschrieb.

"Wir hatten die Probleme mit dem Hinterrad, die wir zuvor alle hatten, aber gut im Griff. Gegen Rennende war es auch kein Problem, da ich die ganze Zeit gepusht habe und versuchte, die Temperatur im Reifen zu halten."

Rabat baut WM-Führung aus

Rabat konnte die WM zwar noch nicht feiern, mit Platz drei aber weitere Punkte auf Mika Kallio gutmachen, der nur Vierter wurde.

"Ich bin glücklich, weil ich ein intelligentes Rennen gefahren bin", meinte der Spanier.

"Ich hatte einen guten Start und dann ist in der Kurve etwas Seltsames passiert. Die Windrichtung hatte sich geändert, also war der Bremspunkt von heute Morgen zu spät und ich ging geradeaus."

"Nicht absolut zufrieden"

Rabat habe versucht sich nur auf das Rennen und nicht auf die Meisterschaft zu konzentrieren, was ihm aber nicht ganz gelang.

"Ich habe ein bisschen mehr gepusht als sonst, aber auch ein paar Fehler gemacht und versucht, das Rennen so weit wie möglich vor Mika zu beenden", gab er zu.

Gleichzeitig gestand der Marc VDS Pilot, dass er nicht ganz zufrieden ist, nun noch eine Woche bis zum möglichen Titelgewinn warten zu müssen. "Natürlich bin ich nicht absolut zufrieden, aber die Punkteausbeute ist für die WM perfekt."

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