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Marquez gibt auf, Bradl krönt sich zum Champion

Marc Marquez wird am Sonntag nicht mehr in den Kampf um den WM-Titel in der Moto2-Klasse eingreifen. Der 18-jährige Spanier kann wegen seiner in Sepang erlittenen Verletzungen nicht am letzten Saisonrennen in Valencia teilnehmen.

Damit ist Stefan Bradl, der in der WM-Wertung 23 Zähler Vorsprung auf Marquez hat, der Titel nicht mehr zu nehmen.

Verwirrspiel von Marquez

Nach der Verwirrung, die  Marquez und sein Team am Freitag gestiftet haben, wurde am Samstagmorgen die Nachricht, dass der Spanier in Valencia nicht fahren wird, zunächst einmal mit Skepsis aufgenommen.

Schließlich hatte es das am Freitag von Repsol schon einmal geheißen, bevor dann etwas später Marquez und Mentor Emilio Alzamora doch noch eine kleine Hintertür offen ließen. Schließlich bestätigte aber auch Alzamora selbst, dass an ein Antreten seines Schützlings nicht zu denken ist.

Rennleitung bestätigt

Allerdings ließ auch das die letzten Zweifel nicht ganz beiseite rücken, immerhin hatte Alzamora sich schon am Freitag in alle Richtungen gewunden, um ja möglichst alles offen zu lassen.

Letztendlich kam aber dann von der Rennleitung die Bestätigung, dass das Antreten von Marquez zurückgezogen wurde, womit es endgültig, definitiv und unbestreitbar klar war, dass er nicht noch einen Überraschungs-Auftritt im Qualifying hinlegen wird.

Bradl ist Weltmeister

Damit stand fest, dass Stefan Bradl der Moto2-Weltmeister 2011 ist, was er nach der ersten definitiven Absage von Repsol am Freitag eigentlich schon kurz war, bevor Alzamora und Marquez ihre kleine Komödie veranstalteten.

Er ist damit der erste deutsche Motorrad-Weltmeister seit Dirk Raudies im Jahr 1993.

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