Marquez feiert Start-Ziel-Sieg am Sachsenring

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Es war zwar kein Spaziergang, aber Marc Marquez hat sich den Moto2-Sieg auf dem Sachsenring gesichert und damit seine WM-Führung weiter ausgebaut.

Der Spanier hatte flange Zeit mit Konkurrenten zu kämpfen, Alex de Angelis, Mika Kallio und auch Andrea Iannone waren an ihm dran.

Kallio und De Angelis konnten dann auch mit ihm auf das Podest klettern, Iannone wurde Opfer der Pace und konnte nach einem Sturz nur als 16. über die Linie fahren.

De Angelis verschießt sein Pulver

Dabei war der Italiener zu Beginn der härteste Gegener von Marquez und nahm ihm auch ein paar Mal die Führung ab. In der zehnten Runde rutschte er dann aber in Kurve eins weg, als er versuchte, am Spanier dran zu bleiben.

Dadurch blieben noch Kallio und De Angelis übrig, wobei sich der San Marinese erst einmal an die Spitzengruppe hatte heran arbeiten musste.

Dadurch fehlte ihm dann am Ende das nötige Reifenpulver, um noch einen Schuss gegen Marquez zu wagen. Auch Kallio konnte er nicht mehr halten und musste sich mit Rang drei begnügen.

Schadensbegrenzung von Espargaro

Große Schadensbegrenzung betrieb Pol Espargaro. Der Spanier hatte es im Regen-Qualifying lediglich auf Startplatz 17 geschafft, nutzte am Sonntag aber seine Trockenpace, um sich nach und nach vor zu arbeiten.

Zwar kam er zwischendurch einmal fast zu Sturz, schließlich schaffte er es aber noch bis auf Platz vier nach vorne. Dennoch wuchs Marquez' Führung in der Weltmeisterschaft stark an.

Der Spanier hat nun 152 Punkte, Espargaro ist mit 109 Zählern Zweiter und diese 43 Punkte Vorsprung dürften Marquez nur noch schwer zu nehmen sein.

Lüthi auf fünf

Knapp hinter Espargaro kämpfte sich Thomas Lüthi ins Ziel, der erst in der zweiten Rennhälfte so richtig zu erwachen schien und nur knapp am Spanier scheiterte. Mit diesem fünften Platz hat der Schweizer nun 107 Zähler am Konto, an Platz zwei ist er also dran.

Für Simone Corsi, Bradley Smith, Xavier Simeon, Claudio Corti und Dominique Aegerter gab es noch Plätze in den Top-10.

Wenig Stürze

Nicht das Ziel gesehen hatte Scott Redding, der in der ersten Runde mit Toni Elias aneinander geriet und stürzte. Elias selbst erwischte es dann in Runde sechs, kurz darauf fiel auch noch Alessandro Andreozzi.

Yuki Takahashi ereilte in der 17. Runde ein Defekt, gleich ging es Axel Pons eine Runde später, dessen Maschine noch vom Warm-Up-Sturz angeschlagen gewesen sein dürfte.

Auch Elena Rosell musste ihre Maschine an der Box parken, Ratthapark Wilairot beendet seinen Deutschland GP mit einem Sturz.

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