Marquez wirft die Nerven weg

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Kaum hat Marc Marquez die WM-Führung in der Moto2 inne, zeigt der 18-Jährige Nerven.

Im freien Training zum GP im australischen Philipp Island zerstört der Spanier zunächst sein Motorrad bei einem Crash und verursacht anschließend mit dem Ersatz-Bike einen Auffahrunfall, der im eine saftige Strafe einbringt.

Auf der allerletzten Runde knallt Marquez auf den vor ihm fahrenden Rathapark Wilairot, was beide Piloten zu Sturz bringt.

Der Spanier zieht sich eine Schnittwunde im Gesicht zu, sein thailändischer Unfallgegner muss sogar zur genauen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Rennleitung belohnt Marquez für den unnötigen Unfall mit einer Strafminute, die am Samstag zu seiner Qualifying-Zeit addiert wird. Das bedeutet de facto, dass der Moto2-Leader am Sonntag aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen muss.

Gute Nachrichten also für seinen Titelkonkurrenten Stefan Bradl, der im Training zwar auch stürzt, aber unverletzt bleibt.

"Ich bin sehr zufrieden. Erstens, dass mir bei dem Sturz nichts passiert ist und zweitens, dass wir die Tagesbestzeit haben, ich glaube sogar eine echt gute Bestzeit", freut sich der Deutsche nach dem Training.

In der WM-Wertung trennt die beiden Piloten aktuell nur ein Punkt.

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