Regen sorgt für Premierensieg

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Espargaro feiert in Abbruchrennen ersten Sieg

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Das Moto2-Rennen in Jerez war wieder einmal ein wahrer Thriller, der neben einem harten Kampf an der Spitze auch vom Regen mit entschieden wurde.

Denn der stellte sich kurz vor dem Absolvieren der Zwei-Drittel-Grenze des Rennens ein, weswegen die Fahrer nur noch versuchten, Positionen gutzumachen, um im Falle eines Abbruchs möglichst weit vorne zu sein.

Espargaro am Ende glücklich

Pol Espargaro hatte dabei am besten gepokert, denn er hatte sich rechtzeitig die Führung von Marc Marquez gesichert und der WM-Favorit kämpfte sich zu spät wieder zurück, bevor abgebrochen wurde.

Denn die letzte Runde, die alle Piloten absolviert hatten, wurde gewertet und da war Espargaro vorne gelegen.

Damit blieb Marquez nur Platz zwei und Thomas Lüthi wurde als Dritter gewertet.

"Es war so schwer"

"Wow, es ist unglaublich. Hier zu Hause in Spanien zu gewinnen ist fantastisch für die Leute, meine Familie und mein Team. Alle freuen sich über einen spanischen Sieger", strahlt Espargaro nach seinem ersten Moto2-Sieg.

Das Rennen sei allerdings sehr schwer gewesen. "Die Strecke war zu Beginn nicht ganz trocken und deshalb war es schwierig, eine gute Linie zu finden, die nicht nass war. Es war so schwer, gute Runden zu fahren und Marc [Marquez] und Lüthi zu folgen", schilderte der Spanier.

Dennoch fand er eine Möglichkeit an die Spitze zu kommen und wurde am Ende der 17. Runde als Sieger gewertet. "Ich dachte mir schon, dass die rote Flagge kommt, weil der Regen immer stärker wurde. Am Ende habe ich gewonnen."

Harter Kampf an der Spitze

Bis zum Abbruch hatte es einen epischen Kampf um die Spitze gegeben, bei dem neben den drei Podestfahrern auch noch Scott Redding mitmischte.

Der Brite musste aber in der zweiten Rennhälfte abreißen lassen, da es ihm wieder einmal zum Verhängnis wurde, dass er seine Reifen zu schnell verbraucht.

Redding, Espargaro, Lüthi und Marquez hatten sich nichts geschenkt, die Führung und die Positionen hatten oft gewechselt, am Ende ging es aber auch darum, die Bedingungen richtig einzuschätzen und nicht abzufliegen.

"Man macht leicht einen Fehler"

"Als ich in der letzten Runde überholt habe, war das Rennen noch nicht zu Ende, aber ich dachte mir schon, dass ich als Zweiter gewertet werde, aber ich bin trotzdem sehr glücklich", kommentierte Marquez, der seine Wm-Führung behaupten konnte.

"Gerade bei solchen Bedingungen ist es immer schwer und man macht leicht einen Fehler."

Kallio rutscht aus Kampf um den Sieg

Beinahe hätte auch noch Mika Kallio im Spitzenkampf mitgemischt, als der Niederschlag aber losging, kam der Finne kurz neben die Strecke und konnte sich mit einer starken Cross-Einlage wieder zurückarbeiten.

Am Ende wurde der Finne als Siebter gewertet, vor ihm waren Takaaki Nakagami und Claudio Corti als Fünfter und Sechster ins Ziel gekommen. Dominique Aegerter, Toni Elias und Johann Zarco hatten es noch in die Top-10 geschafft.

Bradley Smith, Alex de Angelis, Xavier Simeon, Andrea Iannone und Gino Rea fuhren noch in die Punkte.

Krummenacher mit Pech

Randy Krummenacher musste sich mit dem 22. Platz zufrieden geben, nachdem er sich kurzzeitig sogar bis in die Spitzengruppe gearbeitet hatte. Doch er kam zu Sturz und lag nach dem Wiederaufstieg weit zurück.

Für Unterhaltung hatte der Schweizer vor allem im Kampf gegen Toni Elias gesorgt, bei dem sich die Beiden nichts schenkten. Nicht das Ziel gesehen hatten Elena Rosell, Marco Colandrea und Max Neukirchner, die alle drei zu Sturz gekommen waren.

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