Toyota macht Audi in Silvestone das Leben schwer

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Alexander Wurz und Toyota dürfen sich über einen starken Auftritt beim dritten Lauf der WEC-Saison, den 6 Stunden von Silvestone freuen.

Der Niederösterreicher und seine Teamkollegen Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima müssen sich auf der Insel nur den Siegern der 24 Stunden von Le Mans geschlagen geben.

Le-Mans-Sieger erneut erfolgreich

Wie schon in Frankreich setzt sich das für Audi fahrende Trio Benoit Treluyer, Marcel Fässler und Andre Lotterer durch.

Das Podest komplettieren die Routiniers Tom Kristensen und Allan McNish, die ebenfalls einen Audi pilotieren.

Pace top, Spritverbrauch zu hoch

Überraschend gestaltet sich die erste Rennphase: Toyota kann den Speed Audis mitgehen, Wurz und Co. führen zeitweise sogar das Feld an.

Letzten Endes ist der Sieg dann jedoch außer Reichweite, da Toyota dem deutlich höheren Spritverbrauch Rechnung tragen muss.

Wurz zeigt sich dennoch hochzufrieden: "Der zweite Platz ist ein großartiges Resultat. Es ist erst unser zweites Rennen, acht Monate nach dem Roll-Out und wir kämpfen gegen einen Mitbewerber, der mehr als eine Dekade Erfahrung ausweist."

Elektrikschaden bei Kraihamer

In der LMP2-Klasse läuft es für Dominik Kraihamer alles andere als nach Wunsch.

Nach einem Elektrikschaden ist für ihn und seine Teamkollegen Baguette und Heinemeier früh klar, dass ein Spitzenplatz außer Reichweite bleibt.

Das Trio muss sich nach sechs Stunden Fahrzeit mit dem zehnten Platz begnügen.

Das Ergebnis - LMP1:

1. Audi Sport Team Joest (Fässler/Lotterer/Treluyer)
2. Toyota Racing (Wurz/Lapierre/Nakajima)
3. Audi Sport Team Joest (Kristensen/McNish)

LMP2:

1. ADR-Delta (Martin/Charouz/Graves)
2. Starworks Motorsports (Potolicchio/Dalziel/Sarrazin)
3. Signatech Nissan (Panciatici/Ragues/Rusinov)
...
10. Oak Racing (Heinemeier Hansson/Baguette/Kraihamer)

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