Schwerer Webber-Crash in WEC

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Schwerer Webber-Crash beim WEC-Saisonfinale

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Der ehemalige Formel-1-Fahrer Mark Webber ist beim Saisonfinale der FIA World Endurance Championship in Sao Paulo schwer verunglückt.

In der 239. Runde war der Australier kurz vor Ende des Sechs-Stunden-Rennens in seinem Porsche 919 Hybrid beim Überrunden mit dem Ferrari-Fahrer Matteo Cressoni zusammengestoßen. Anschließend schlitterte der Prototyp mit dem Heck voran in die Leitplanke. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört.

Der 38-Jährige wurde zur medizinischen Untersuchung ins Medical Center an der Rennstrecke gebracht. Beim Abtransport hob er auf der Trage den Daumen. Ersten Berichten zufolge dürfte der Australier keine schweren Verletzungen davongetragen haben.

Das Rennen wurde nach 249 Runden hinter dem Safety-Car, das von der Rennleitung wegen des Unfalls auf die Strecke geschickt worden war, beendet.

Premierensieg für Webbers Markenkollegen

Webbers Teamkollegen im zweiten 919 Hybrid, Neel Jani (Schweiz), Romain Dumas (Frankreich) und Marc Lieb (Deutschland), sorgten für den ersten Sieg der Sportwagenschmiede aus Stuttgart seit dem werksseitigen Comeback von Porsche zu Saisonbeginn 2014.

Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen, der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekanntgegeben hatte, fuhr bei seinem letzten Renneinsatz in einem Audi R18 e-tron quattro als Dritter noch einmal auf das Siegerpodest.

Die bereits vorher als Weltmeister gekrönten Anthony Davidson (GBR) und Sebastien Buemi (SUI) fixierten mit einem zweiten Rang nach packendem Duell mit den späteren Siegern auch den Markentitel für den japanischen Hersteller.

Alexander Wurz und seine Teamkollegen Stephane Sarrazin (FRA) und Mike Conway (GBR) wurden im zweiten Toyota TS040 Hybrid Vierte.

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