Toyota: Stolz trotz Doppel-Null

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Toyota verließ die 24 Stunden von Le Mans mit einer klassischen Nullnummer.

Nach rund fünf Stunden wurde das erste Auto - zu diesem Zeitpunkt von Anthony Davidson pilotiert - von einem überrundeten Ferrari auf Podest-Kurs abgeschossen.

Knapp eineinhalb Stunden später leistete sich Kazuki Nakajima im zweiten Boliden ein Rempelattacke gegen einen Nachzügler und demolierte dabei das Heck seines Gefährts.

Sechs Stunden auf Augenhöhe

Vier Stunden später, von denen man rund die Hälfte wegen Elektronikproblemen an der Box verbrachte, war das Rennen wegen eines Motorschades endgültig zu Ende.

Dennoch sind die Japaner mit dem allerersten Renneinsatz des TS030 Hybrid zufrieden. Bis zu den Crashes und Technik-Problemen liefen die Toyota auf Augenhöhe mit dem späteren Sieger Audi.

"Unmittelbar nach dem Rennen schmerzt es natürlich, beide Autos so früh verloren zu haben", gab Team-Manager Yoshiaki Kinoshita zu Protokoll.

"Werden Stolz fühlen"

"Aber wenn wir in einigen Tagen auf die ersten sechs Stunden des Rennens zurückblicken, dann werden wir großen Stolz fühlen, weil wir bei unserem allerersten Rennen sogar kurz in Führung lagen", so der Japaner weiter.

"Das ist ein beachtenswerter Erfolg und motiviert uns noch mehr, bis Ende des Jahres noch einige Trophäen einzufahren."

Der Renneinsatz in Le Mans war nämlich der Startschuss für Toyota für die Teilnahme an der Langstrecken-WM. Fünf Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone, Sao Paulo, Bahrain, Fuji und Zhuhai stehen heuer noch auf dem Programm.

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