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Toyota gibt Comeback in Le Mans

Toyota wird sich wieder werksseitig im Langstrecken-Sport engagieren.

Die Japaner geben am Freitag in einer Aussendung bekannt, dass sie für 2012 einen Prototypen der Königsklasse LMP1 produzieren werden, mit dem man die "24 Stunden von Le Mans" und einige Rennen der neu geschaffenen Langstrecken-WM bestreiten wird.

Der Sitz des Teams wird in Köln eingerichtet, wo Toyota von 2002 bis 2009 auch seine Formel-1-Boliden entwickelte und fertigte.

Nächster Versuch von Toyota

Der genaue Name, sowie Details über Team-Zusammensetzung und Auto-Sezifikationen wird der japanische Hersteller in den kommenden Wochen bekannt geben. Der Rollout soll rund um den Jahreswechsel erfolgen.

"Le Mans ist ein legendäres Rennen und ich möchte mich bei der ACO (Veranstalter, Anm.) und der FIA für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Monaten bedanken", wird Toyota-Boss Tadashi Yamashina in der Aussendung zitiert.

Toyota war mit unterschiedlichen Prototypen schon mehrfach in Le Mans am Start, konnte aber noch nie gewinnen. Zuletzt ging man 1998 und '99 mit dem GT-ONE auf den Gesamtsieg los, zog allerdings beide Male den Kürzeren.

Auch Wurz ein Thema?

"Toyota hat schon oft am Rennen in Le Mans teilgenommen, aber die Einführung der Hybrid-Technologie wird eine komplett neue Herausforderung für uns", so Yamashina.

"Wir wollen durch unsere Technologie ein neues Kapitel in der Geschichte von Le Mans und der neuen FIA-Langstrecken-WM schreiben."

Womöglich hat Toyota seine Fühler auch nach Alexander Wurz ausgestreckt. Der Niederösterreicher fährt seit 2008 für Peugeot, sprach zuletzt in einer TV-Sendung aber davon, dass er für 2012 auch andere Optionen habe.

Michael Höller

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