Wurz und Toyota jubeln über perfekten Auftakt

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Das Debüt des neuen Qualifying-Formats in der FIA WEC sorgte in Silverstone unfreiwillig für Spannung.

Nach einem Software-Fehler herrschte zunächst Unklarheit, knapp eine Stunde nach Ende der Quali stand aber fest: Alexander Wurz und Nicolas Lapierre sorgten für die erste Toyota-Poel-Position in diesem Jahr.

Davidson und Buemi sorgten dafür, dass die erste Reihe fest in Toyota-Hand war. Audi setzte im Poker bei wechselhaften Bedingungen auf die falschen reifen und nimmt das Rennen nur aus Reihe zwei in Angriff.

Software-Problem sorgt für Spannung

Beim neuen Format werden die Zeiten aus dem Durchschnitt der zwei schnellsten Runden von zwei Fahrern ermittelt.

Die Software, die eben dies mach Fen soll, hatte aber in Silverstone Probleme.

Erst nach einer Stunde war die pole Position für Wurz und Lapierre offiziell.

"Das ist, was wir mögen"

Lapierre legte bei nassen Verhältnissen den Grundstein, Wurz fixierte schließlich mit zwei starken Runden den Quali-Sieg.

"Mit einem Regenschauer zu Beginn und der auftrocknenden Strecke war es heute tricky", kommentierte Wurz.

"Nico hat im ersten Stint einen Super-Job gemacht. Ich habe das Auto dann mit Slick-Reifen übernommen und es war trocken genug, um eine gute Runde hinzulegen. Wir sind sehr zufrieden. Wir haben die Pole Position, das ist, was wir mögen."

Lapierre streicht die gute Strategie des Teams hervor und betont die Bedeutung der Pole Position: "Es wird ein hartes Rennen, aber es ist wichtig für uns, von Platz eins und zwei aus zu starten."

Audi geschlagen

Während bei Toyota Freude über die Doppel-Pole herrschte, musste Audi zum Auftakt eine Enttäuschung wegstecken.

Die Ingolstädter wählten die falschen Reifen. So landeten Kristensen, McNish und Duval als bestes Audi-Trio mit 1,3 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Noch schlimmer erging es den Titelverteidigern. Lotterer, Fässler und Treluyer mussten sich hinter Jani-Heidfeld und Prost im privaten Lola-Toyota von Rebellion mit Rang fünf zufrieden geben.

Kraihamer auf Startplatz fünf

In der LMP2-Klasse erreichte Dominik Kraihammer beim Debüt des neuen Lotus Startplatz fünf. Die Quali-Bestzeit erzielten Pizzonia, Walker und Graves im Delta-ADR.

In der GTE-Pro-Klasse fuhr das Aston-Martin-Team von Mücke, Senna und Turner die beste Zeit. Richard Lietz kam mit seinem neuen Porsche nur auf Rang vier.

Philipp Peter erreichte in der GTE-Am-Klasse mit seinen Ferrari-Kollegen den dritten Startplatz.

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