"Hart an Standfestigekt gearbeitet"

Den Kollegen von "motorsport-total.com" erklärt Wurz, wo der Schlüssel zum Quali-Sieg lag: "Entscheidend war der Ausgang von Kurve 13. Da hat Kazuki sonst immer ein wenig verloren, nur in seiner letzten Runde nicht. Da hat man ihm ins Auto gefunkt, dass er die Runde zu Ende fahren soll. Den letzten Sektor hat er gut hinbekommen und es reichte, um den Rundenschnitt um diesen Hauch zu verbessern."

Nach den bisherigen Eindrücken des ersten Wochenendes der Saison ist Wurz aber zufrieden: "Wir haben hart an der Standfestigkeit gearbeitet und bisher hat sich das ausgezahlt.

Der Niederösterreicher streicht aber auch heraus, dass noch nichts gewonnen ist: "Der Fokus liegt voll auf dem Rennen, denn da gibt es die Punkte."

"Die Pole so knapp zu verpasst, tut weh"

Weltmeister Audi muss sich Toyota hauchdünn geschlagen geben. "Es tut natürlich weh, die Pole-Position um nur fünf Tausendstel verpasst zu haben", meint Motorsport-Direktor Dr. Wolfgang Ullrich.

"Die neuen Autos an der Spitze liegen sehr dicht zusammen, obwohl sie hier mit unterschiedlichen Aerodynamikkonzepten unterwegs sind. Man hat daher an verschiedenen Streckenabschnitten große Unterschiede beispielsweise bei der Höchstgeschwindigkeit gesehen."

Für das Rennen ist Regen vorhergesagt, was Audi freuen würde: "Das würde uns entgegenkommen, da wir uns entschieden haben, mit relativ viel Abtrieb zu fahren – was im Qualifying vielleicht nicht optimal war."

Kraihamer auf Startplatz sieben

Wie schon in den freien Trainings hinterlässt Rebellion mit dem Vorjahres-Auto einen starken Eindruck.

Den teaminternen Kampf um Startplatz sieben entscheidet Dominik Kraihamer für das Auto mit Startnummer 13 gegen Mathias Beche für sich.

GTE-Pole an Ferrari

In der GTE-Pro-Klasse geht die Pole Position etwas überraschend an das AF-Corse-Ferrari-Team. Bruni und Vilander lassen das Porsche-Duo Tandy/Pilet um 0,255 Sekunden hinter sich. 

Der zweite Porsche, pilotiert von Holzer und Makowiecki, startet von Rang drei. Im Rennen wird das Duo vom Österreicher Richard Lietz ergänzt.

Fahrer Auto Zeit
1.
Nakajima/Sarrazin/Wurz (Toyota) 1.42,774 Min. 
2.
Di Grassi/Duval/Kristensen (Audi) 1.42,779 Min. 
3.
Dumas/Jani/Lieb (Porsche) 1.43,087 Min.
4.
Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi) 1.43,137 Min. 
5.
Buemi/Davidson/Lapierre (Toyota) 1.43,189 Min.
6.
Bernhard/Hartley/Webber (Porsche) 1.43,226 Min. 
7.
Belicchi/Kraihamer/Leimer (Lola-Toyota) 1.44,285 Min. 
8.
Beche/Heidfeld/Prost (Lola-Toyota) 1.44,392 Min. 
9.
Canal/Pla/Rusinov (LMP2) (Morgan-Nissan) 1.49,156 Min.
10.
Bradley/Howson/Matsuda (LMP2) (Oreca-Nissan) 1.49,439 Min.
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