Steht Ferrari vor einer Rückkehr nach Le Mans?

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Der Automobilhersteller Ferrari denkt laut "auto motor und sport" über einen Einstieg in die Langstrecken-WM nach.

Die Scuderia will das Comeback mit einem Sportprototypen der Klasse LMP1 starten - die Entscheidung über ein werksmäßiges Engagement soll noch 2013 erfolgen und wäre ab 2015 möglich.

Die Rückkehr nach Le Mans würde eine lange Tradition wieder zum Leben erwecken.

Erfolgreiche Vergangenheit

Bereits neun Mal konnte Ferrari die "24 Stunden von Le Mans" gewinnen, zuletzt 1965. Verantwortlich zeichnete dafür ein Fahrer-Duo.

Auf der einen Seite der US-Amerikaner Masten Gregory, der danach nie wieder die Ziellinie in Le Mans zu Gesicht bekommen sollte.

Auf der anderen Seite eine österreichische Motorsport-Legende - Jochen Rindt. Für den Formel-1-Weltmeister von 1970 sollte es überhaupt die einzige Zielankunft beim prestigeträchtigen Klassiker werden.

Doppelter Nutzen

Im Jahr 1973 waren die Italiener das letzte Mal mit einem werkseigenen Sportprototypen beim legendären Langstrecken-Klassiker am Start.

Ein Grund für den geplanten Einstieg könnten die ab dem kommenden Jahr in der Formel 1 verwendeten 1,6-Liter-V6-Motoren sein, die mit leichten Änderungen auch in der LMP1-Klasse verwendet werden können.

"Durch die Einführung der neuen Turbomotoren ergeben sich einige interessante Projekte", hatte Teamchef Stefano Domenicali schon Anfang Juli der italienischen Tageszeitung 'La Stampa' verraten.

Namhafte Gegner

Zudem ist die Konkurrenz in der WEC groß, Ferrari könnte sich mit den derzeit in der Langstrecken-WM vertretenen Hersteller Porsche, Audi und Toyota messen.

Auch Nissan und Honda zeigten zuletzt Interesse, sich in der Serie zu engagieren.

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