Rosberg ist Abbruch-Polesetter

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Kein Qualifying am Samstag

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Dauerregen verhindert Qualifying am Samstag

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Dauerregen hat am Samstag das Qualifying für den Formel-1-Grand-Prix der USA unmöglich gemacht.

Nach insgesamt fünf halbstündigen Verschiebungen ohne Aussicht auf Wetterbesserung entschloss sich die Rennleitung schließlich für eine Neuansetzung am Sonntag.

Fünf Stunden vor dem Rennen (Start: 20.00 MEZ) soll nun am Vormittag (Ortszeit) das Qualifying gefahren werden.

Sintflutartige Regenfälle

"Ein Wahnsinnsregen, ich habe so etwas noch nie gesehen. Da kann man nicht fahren", lautete der treffende Kommentar von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in einem "Sky"-Interview zu den von Ausläufern des Hurrikans Patricia verursachten sintflutartigen Regenfällen.

Sollte auch am Sonntag wieder Regen als Spielverderber fungieren und den Nachtrag des Qualifyings verhindern, dann würde für die Startaufstellung das freie Samstag-Training herangezogen.

Hamilton mit Bestzeit

In diesem hatte Mercedes-Star Lewis Hamilton, der seinen WM-Titel bereits in Texas erfolgreich verteidigen könnte, vor Sebastian Vettel im Ferrari Bestzeit erzielt.

Der Deutsche, in der WM mit 66 Punkten Rückstand erster Verfolger des Engländers, wird aber wegen eines Motorenwechsels in der Startaufstellung um zehn Plätze rückversetzt.

Sollte Hamilton auf dem "Circuit of the Americas" in Austin gewinnen und Vettel nicht Zweiter werden, dann wäre die WM-Entscheidung bereits in den USA gefallen.

Geisterkulisse

Bereits am Freitagnachmittag war das zweite Training buchstäblich ins Wasser gefallen.

Auch das letzte freie Training am Samstag war zunächst schon fraglich gewesen. Die Veranstalter forderten sogar die Zuschauer auf, erst am Nachmittag zur Strecke zu kommen.

Die Eingänge blieben für die Fans zunächst verschlossen. Das Training fand daher vor einer Geisterkulisse statt.

Show-Einlagen

Am Samstagnachmittag harrten dann vereinzelt einige tapfere Zuschauer auf den Rängen und Rasenflächen aus, komplett eingepackt in regenfeste Kleidung.

Zum Dank legten die beiden Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat einen Regentanz in der Boxengasse hin. Hamilton grüßte kurz von der Boxenmauer, Rosberg kickte ein bisschen im Regen. Und die Väter von Carlos Sainz Junior und Max Verstappen, Carlos Sainz und Jos Verstappen, machten in kompletter Rennmontur eine Sitzprobe in den Toro-Rosso-Autos ihrer Söhne. Autos auf der Strecke gab es dagegen keine zu sehen.

Am Sonntag soll sich das ändern. Denn für den Renntag ist im Gegensatz zu den 100 Prozent vom Samstag nur eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent vorhergesagt.

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