Hamilton schnappt sich die Pole

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Weltmeister Hamilton auch in Shanghai auf der Pole

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Weltmeister Lewis Hamilton startet auch in den dritten Formel-1-WM-Lauf der Saison am Sonntag in China (8.00 MESZ) von der Pole Position.

Der 30-jährige Engländer erzielte am Samstagnachmittag auf dem Shanghai International Circuit in 1:35,782 Minuten 42 Tausendstel vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg Qualifying-Bestzeit.

Malaysia-Sieger Sebastian Vettel wurde im Ferrari Dritter.

Shanghai liegt Hamilton

"China bleibt offensichtlich ein guter Boden für mich. Ich fühle mich sehr gut, und das Auto ist toll. Das ganze Wochenende läuft für uns bisher viel besser als zuletzt in Malaysia", kommentierte Hamilton, der schon dreimal im Reich der Mitte gewonnen hat, die 41. "Pole" seiner Karriere.

Damit liegt er nur noch vier hinter Vettel, der in der "ewigen" Rangliste hinter seinem deutschen Landsmann Michael Schumacher (69 Pole Positons) und Brasiliens F1-Legende Ayrton Senna (65) die Nummer drei ist.

Probleme behoben

"Wir haben zurückgeschlagen. Nach der Niederlage in Sepang haben wir einiges geändert und viel analysiert. Ich bin dankbar für die Arbeit, die das Team leistet", betonte der in der WM nur drei Punkte vor Vettel führende Brite, trat aber auch etwas auf die Euphoriebremse.

"Wir haben unsere Probleme hoffentlich gelöst. Morgen werden wir ja sehen, wie es läuft und wie stark Ferrari sein wird."

Mercedes vorsichtiger

Während sich Rosberg über die knapp verpasste Pole ärgerte, konnte Vettel mit Startposition drei gut leben. "Ich bin wirklich zufrieden mit Platz drei im Qualifying, das war das Maximum heute. Im Rennen sollte es etwas enger zugehen, denn wir wollen Mercedes wieder ärgern", meinte der Deutsche, der bereits 0,905 Sekunden auf Hamilton verlor.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war zwar über die 48. Bestzeit en suite für Mercedes in einem Qualifying oder Training hochzufrieden, warnte aber neuerlich vor der roten Konkurrenz. "Wir haben nicht mehr den großen Vorteil vom Vorjahr, vor allem im Rennen, da geht Ferrari schonender mit den Reifen um", erklärte der Wiener.

Das Resümee von Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda fiel ähnlich aus. "Es kommt darauf, wie man in den Longruns mit den Reifen zurechtkommt, und da wird das Fenster zu Ferrari immer kleiner", sagte Österreichs dreifacher Weltmeister. Hamilton beschwor deshalb den motorischen Vorteil der "Sternenflotte": "Ich hoffe, wir können mit der Mercedes-Power vorne bleiben."

Skepsis bei Rosberg

Rosberg, in der WM zehn Zähler hinter seinem Teamrivalen Dritter, blieb dagegen skeptisch: "Wir haben das schnellste Auto auf eine Runde gesehen, ob das auch mit viel Sprit der Fall ist, weiß ich nicht."

Für den einstigen Branchenführer Red Bull reichte es durch Daniel Ricciardo nur für Platz sieben im Qualifying. Der Australier verlor bereits 1,758 Sekunden auf Hamilton.

Für den Russen Daniil Kwjat war im zweiten Red Bull dagegen schon nach der zweiten Quali-Session Schluss, er wurde unmittelbar vor dem Niederländer Max Verstappen und dem Spanier Carlos Sainz jr. vom Schwester-Team Toro Rosso lediglich Zwölfter.

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