Das hat Spaß gemacht", brachte es der Österreicher auf den Punkt. Niki Lauda witzelte: "Es lebe der Sport. Besser kann man Motorsport nicht verkaufen. Wenn jetzt noch einer jammert, dann kann ich den nur auslachen."

Lauda bezog sich dabei auf die aktuelle Regeldebatte und die massiven Vorwürfe, die neue und mit ihren Hybrid-Triebwerken weitaus energieeffizientere Formel 1 sei langweilig geworden.

Vettel muss Ricciardo vorbeilassen

Gefightet wurde aber diesmal um fast jede Position, lange Zeit sorgte hinter den klar überlegenen Mercedes auch ein packender Vierkampf zwischen den beiden Williams von Valtteri Bottas und Felipe Massa sowie den Force India von Nico Hülkenberg und Perez für Aufsehen.

Kampfgeist zeigte trotz anhaltender Probleme am DRS und auf den Geraden auch Vettel.

Der nur von Platz zehn losgefahrene Vierfach-Weltmeister kämpfte sich im schwächelnden Red Bull auf Rang sechs nach vorne, musst aber seinem stark fahrenden Neo-Teamkollegen Daniel Ricciardo (4.) den Vortritt lassen.

Kein Speed auf den Geraden

"Viel mehr war heute nicht drin", gestand Vettel ein. "Wir waren irgendwie auf der Geraden zu langsam. Nicht nur im Vergleich zu Mercedes, sondern auch im Vergleich zu Daniel", bestätigte der Deutsche seine Defizite.

"Man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass Mercedes überlegen ist. Das sieht ein Blinder mit Krückstock", gab sich Vettel enttäuscht.

Noch schlimmer lief es für Ferrari. Fernando Alonso (9.) und Kimi Räikkönen (10.) kamen gerade noch in die Punkteränge.

Ferrari-Boss Luca Montezemolo war schon während des Rennens abgereist.

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