Rosberg im belgischen Regen nicht zu schlagen

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WM-Leader Nico Rosberg hat am Samstagnachmittag seine vierte Pole Position in Serie perfekt gemacht.

Der deutsche Mercedes-Pilot markierte im von Regen beeinträchtigten Qualifying in Spa-Francorchamps in 2:05,591 Minuten vor seinem englischen Teamkollegen und WM-Rivalen Lewis Hamilton (+0,228 Sek.) Bestzeit.

Für den Rest des Feldes blieb hinter dem silbernen Spitzenduo nur die Statistenrolle.

Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel lag im Red Bull als Dritter bereits 2,126 Sekunden hinter Rosberg. Ferrari-Star Fernando Alonso (2,195) wurde unmittelbar vor Ungarn-Sieger Daniel Ricciardo (2,320) im zweiten Red Bull Vierter.

Wolff: "Auto war phänomenal"

"Der Rückstand ist sehr groß, aber das war das Beste, was wir erreichen konnten. Es war ein schwieriges Qualifying", betonte Vettel, der im Vorjahr nach der Sommerpause in Belgien eine historische Serie von neun Siegen in Serie gestartet hatte.

Angesichts der Dominanz der "Sternenflotte" darf sich der Deutsche heuer keine Hoffnungen auf einen solchen Erfolgsrun machen.

"Das Auto war wirklich phänomenal, die Jungs haben sich nichts geschenkt und waren beide fehlerlos", lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff seine Piloten, von denen Rosberg bisher in Spa noch nie aufs Podest gekommen ist. Das soll sich am Sonntag (Start: 14.00 Uhr) ändern.

Bremsprobleme bei Hamilton

"Wir haben ein großartiges Auto, jeder macht einen großartigen Job, wir schaffen es einfach, den Vorsprung zu halten", frohlockte Rosberg nach der elften Quali-Bestzeit seiner Karriere, der bereits siebenten in dieser Saison.

"Ich muss morgen einen guten Start hinlegen", betonte der 29-Jährige, der vor dem zwölften der 19 WM-Läufe nur elf Zähler vor Hamilton legt.

Sein britischer WM-Rivale hatte diesmal mit einem Bremsproblem zu kämpfen. "Ich musste deshalb den Bremspunkt früher wählen, das hat mich behindert, vor allem hin zur Kurve eins", lautete die Erklärung von Hamilton zu seinem Rückstand auf Rosberg.

Wolff wollte das Qualifying-Ergebnis nicht überbewerten. "Unser Set-Up war perfekt. Im Nassen sind wir in einer eigenen Liga, im Trockenen ist es wieder was anderes", erläuterte der Wiener. "Aber ich bin einmal happy nach der Sommerpause."

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