Mercedes-Power regiert in Melbourne

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Mercedes-Pilot Michael Schumacher fährt im 2. freien Training zum Australien-GP die Bestzeit.

Die Session startet im Regen und endet auf auftrocknender Strecke. Schumacher erzielt in letzter Sekunde seine schnellste Rundenzeit. Rang zwei geht an Nico Hülkenberg (Force India) vor Sergio Perez (Sauber).

Weltmeister Sebastian Vettel belegt unmittelbar vor seinem Teamkollegen Mark Webber Rang zehn. Die McLaren klassieren sich auf den Rängen 15 und 16.

"Ging drunter und drüber"

Das 1. Training hatten die beiden Briten noch fest im Griff: Mit einer Rundenzeit von 1:27,560 Minuten lag Jenson Buttons Zeit aus der ersten Session auch eineinhalb Sekunden unter der Schumacher-Bestzeit am Nachmittag. Doch zu Ende des 1. Trainings war die Strecke um einiges trockener.

"Es ging ein bisschen drunter und drüber - vor allem am Schluss. Wir hatten nur ein paar wenige Runden im Trockenen. Es ist schwierig, das Ergebnis zu interpretieren", lautet die trockene Analyse von Vettel.

"Bedingungen durchwachsen"

Auch Schumacher relativiert seine Nachmittags-Bestzeit: "Für uns waren es sicherlich zwei vielversprechende Sessions. Ich würde aber nicht so weit gehen und sagen, dass wir zuversichtlich wären. Die Bedingungen waren zu durchwachsen, als dass man sich ein klares Bild hätte machen können."

So herrscht also auch nach den ersten beiden Trainings noch keine Klarheit über die wahren Kräfteverhältnisse in der diesjährigen Formel 1. Spätestens im Qualifying am Samstag (Start 7 Uhr) werden die zwölf Teams aber ihre Karten auf den Tisch legen müssen.

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