Vettel erobert auch in Indien Pole Position

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Doppelweltmeister Sebastian Vettel ist drauf und dran, den 19 Jahre alten Pole-Position-Rekord von Nigel Mansell auszulöschen.

Der 24-jährige Red-Bull-Star markierte am Samstag im Qualifying für die Grand-Prix-Premiere in Indien mit 1:24,178 Minuten klare Bestzeit und startet damit am Sonntag (10.30 Uhr MEZ) zum bereits 13. Mal in dieser Saison von Position eins in einen WM-Lauf.

Jagd auf Mansell-Rekord

Damit fehlt dem Deutschen nur noch ein weiteres Top-Ergebnis in der Qualifikation, um die "ewige" F1-Bestmarke von Mansell einzustellen. Der englische Williams-Renault-Pilot hatte es in seinem WM-Titel-Jahr 1992 auf sagenhafte 14 Bestzeiten für die damals insgesamt 16 Rennen umfassende Saison gebracht.

Vettel kann mit Pole Positions für die beiden letzten Grand Prix des Jahres in Abu Dhabi und Sao Paulo diese Marke sogar noch übertreffen. Red Bull hat dagegen mit 16 Quali-Bestzeiten in dieser Saison bereits einen Teamrekord in der Königsklasse des Motorsports aufgestellt.

Hamilton muss zurück

McLaren-Pilot Lewis Hamilton (+0,296) erreichte auf dem neuen, 5,137 km langen Buddh International Circuit zwar die zweitbeste Zeit, doch in der Startaufstellung büßt der Engländer wegen Ignorierens von Gelben Flaggen im Freitag-Training (Hamilton: "Ein dummer Fehler von mir") drei Plätze ein.

Damit gehört die erste Reihe den "Roten Bullen", weil der ursprünglich drittplatzierte Australier Mark Webber (0,330) auf den zweiten Startplatz vorrückt.

"Das Auto ist fantastisch gelegen, ich bin sehr zufrieden, obwohl meine schnellste Runde nicht ganz optimal war", betonte Vettel, nachdem er seine insgesamt 28. "Pole" erobert hatte.

"Erwarte viele Überholmanöver"

"Ich will das Rennen natürlich genauso wie Mark gewinnen. Idealerweise sollte es also einen Doppelsieg von uns geben", meinte der jüngste Doppelchampion der F1-Geschichte zur Zielsetzung für den 17. Saisonlauf, in dem er seinen elften GP-Sieg in diesem Jahr anpeilt.

Gleichzeitig warnte Vettel aber auch vor den in Reihe zwei stehenden Rivalen Fernando Alonso (ESP/Ferrari/+0,341) und Jenson Button (GBR/McLaren/+0,772). "Auf die beiden muss man immer ein Auge haben.

Außerdem wird es ein langes und hartes Rennen, in dem viel passieren kann. "Ich erwarte auf jeden Fall viele Überholmanöver", lautete die Prognose des Weltmeisters.

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