Worum geht's noch?

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Nicht ganz außer Acht lassen darf man Lewis Hamilton. Mit 38 Punkten Rückstand hat auch er noch Chancen auf Platz zwei, der Fokus liegt bei Mercedes aber auf Platz zwei bei den Konstrukteuren. Hier liegen die Silberpfeile derzeit vier Punkte vor Ferrari und 28 vor Lotus. „Jeder in unserem Team weiß, dass der Kampf um den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Wertung bis zum letzten Rennen andauern wird und wir sind bereit dafür“, ist sich Motorsport-Chef Toto Wolff sicher. „Dieser Platz ist wirklich wichtig für das Team. Das bringt der Mannschaft Boost und Geld“, will Nico Rosberg auch die finanzielle Komponente nicht unter den Tisch kehren.

Doch gute Ergebnisse reichen nicht. Lotus hat sich nach wie vor mit Investor „Quantum“ nicht vollständig geeinigt. Sollte der Deal scheitern, hat Hülkenberg keine Chance auf eine Zukunft bei Lotus, da ihm große Privatsponsoren fehlen. Pastor Maldonado hat mit der Erdölgesellschaft PDVSA einen solchen und dürfte „Hülk“ den Platz damit streitig machen. Des Deutschen Alternativen heißen Force India, oder weiterhin Sauber.

"Wir haben Vorverträge mit jenem Unternehmen unterzeichnet, das unser Partner werden soll, und wir warten nur noch auf den Abschluss. Dies ist ein sehr detaillierter Prozess", beteuert Lotus-Eigentümer Gerard Lopez und verspricht - zum wiederholten Mal - baldige Gewissheit. Offen ist auch noch, ob und wo Felipe Massa unterkommt. Wechselt Maldonado zu Lotus, stünde Massas Engagement bei Williams nichts im Wege.

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