Alte (Motor-)Liebe rostet nicht

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Einschneidende Änderungen in der Formel 1

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Der Montag hat der Formel 1 einschneidende Änderungen gebracht.

Während die spanische Investmentfirma Thesan Capital ihre Übernahme von Nachzügler Hispania Racing ankündigte, machten Williams und Renault ihre Partnerschaft für die kommenden beiden Jahre offiziell.

Auch Marussia-Virgin und McLaren vermeldeten eine Kooperation.

Thesan Anteilseigentümer bei Hispania

Thesan wird im finanziell klammen Hispania-Team als kontrollierender Anteilseigentümer agieren und erklärte, an der derzeitigen Zusammensetzung des Teams und seiner Führungskräfte nichts ändern zu wollen.

Hispania soll allerdings "spanischer" werden als bisher. In diesem Jahr wurde der Hispania-Bolide ja in Greding in Bayern gebaut, in der Nähe zu Team-Boss Colin Kolles, der wiederum mit einem Wechsel zu Williams in Verbindung gebracht wird. Hispania wartet heuer noch auf seinen ersten Punkt.

Renault-Motoren für Williams

Indes wird Renault 2012 und 2013 Williams mit seinen V8-Motoren versorgen, die Engländer werden derzeit von Cosworth angetrieben.

Heuer fahren neben den Autos aus dem Lotus-Renault-Stall auch die Wagen von Red Bull und Lotus mit französischem "Herz". Damit lebt eine Partnerschaft auf, die schon in den Jahren 1989 bis 1997 pralle Früchte trug, als man vier Fahrer- und fünf Konstrukteurstitel einfuhr.

"Vorige Zusammenarbeit war die erfolgreichster der Geschichte"

"Unsere vorige Zusammenarbeit mit Renault war eine der erfolgreichsten in der Geschichte von Williams, aber wir werden uns nicht in Erinnerungen an die Vergangenheit ergehen", erklärte Williams-Boss Frank Williams.

Die Partnerschaft könnte aber auch über das Jahr 2013 hinausgehen, wenn die neuen V6-Turbomotoren kommen.

Kooperation zwischen Marussia-Virgin und McLaren

Marussia-Virgin, das wie Hispania in seinem zweiten WM-Jahr weiter auf den ersten Punkt wartet, und McLaren kooperieren auf technischer Ebene.

Das mit russischer Lizenz fahrende Team wird in Zukunft den Windkanal und das Know-how der Briten nützen.

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