Ferrari-Gerüchte: Mark Webber dementiert

Aufmacherbild
 

Rechtzeitig vor dem Start der Europa-Rennen beginnt die F1-Gerüchteküche wieder so richtig zu brodeln.

Mittelpunkt der Spekulationen: Die Ablöse von Felipe Massa.

Der Brasilianer konnte in den ersten vier Saisonrennen nur zwei WM-Punkte sammeln. Nur die Piloten von HRT, Caterham und Marussia haben aktuell noch weniger auf dem Konto.

Ein Abgang mit spätestens Saisonende ist für viele Experten in Maranello bereits beschlossene Sache.

2013 bereits in Rot?

Italienische Medien spekulieren am Rande der Testfahrten in Mugello munter über einen Nachfolger. Immer öfter fällt dort der Name Mark Webber.

Der Vertrag des Australiers bei Red Bull Racing läuft mit Saisonende aus. Webber würde neben seinem fahrerischen Können jede Menge Knowhow vom zweimaligen Konstrukteurs-Weltmeister zur Scuderia mitbringen. Dieses Wissen hat der strauchelnde F1-Gigant (siet 2008 titellos) bitter nötig.

Wie einige Medien berichten, soll sogar schon ein Vorvertrag für 2013 unterzeichnet sein. 2014 soll Sergio Perez den dann 36-jährigen Australier im Ferrari-Cockpit ablösen.

"Nichts unterschrieben"

Webber will von den Spekulationen freilich wenig wissen. "Ich habe nichts unterschrieben. Sergio war vergangene Woche noch Kandidat des Monats für das Ferrari-Cockpit, jetzt bin es halt ich", meint der Australier mit einem Lächeln am Rande der Tests in Mugello.

"Einmal wird über Jenson geredet, dann über Sergio, jetzt über mich. Ich konzentriere mich aber zu 100 Prozent auf diese Saison und gebe mein Bestes für mich und Red Bull. Für alles andere verschwende ich keine Energie", stellt Webber klar.

Sollte an den Gerüchten nichts dran sein, geht den italienischen Kollegen der Stoff für Spekulationen aber nicht aus: Mit Perez, Force-India-Ersatzmann Jules Bianchi und dem derzeit arbeitslosen Adrian Sutil fallen drei weitere Namen in regelmäßigen Abständen.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen