Webber verlängert - Red Bull setzt auf Konstanz

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Mark Webber wird auch kommende Formel-1-Saison in gewohntem Umfeld bestreiten.

Zwei Tage nach seinem Triumph beim Grand Prix von Silverstone gibt Red Bull Racing die Fortsetzung der Zusammenarbeit für 2013 bekannt.

Die Freude beim Australier ist dementsprechend groß. „Ich fahre seit 2007 für das Team, durfte neun Siege bejubeln. Derzeit bin ich voller Selbstvertrauen, fühle mich hier ausgesprochen wohl“, wird der 35-Jährige via Presseaussendung zitiert.

Nach bislang neun Rennen ist der Australier erster Verfolger von Fernando Alonso. Der Rückstand auf den Ferrari-Star („Ein Meister an Konstanz“) beträgt nur 13 Zähler.

Auch deshalb war es Teamchef Christian Horner zufolge „eine logische Entscheidung“.

Bewährtes Gespann seit 2009

„Mark lieferte beeindruckende Leistungen. Die meisten Erfolge in der Formel 1 feierte er bei Red Bull Racing. Beide Seiten hatten das Begehren, diese Beziehung fortzusetzen“, betont der 38-Jährige. Der starke Mann auf der Kommandobrücke setzt damit auf Kontinuität.

Seit 2009 vertraut er auf das bewährte Fahrer-Duo Sebastian Vettel  und Webber. Ersterer avancierte dank zweier Weltmeistertitel zum Superstar.

„Wir hatten 2009 sowie 2010 großartige Duelle auf der Strecke. Für das Team war es häufig amüsant, manchmal aber auch stressig. Wir wollen beide Rennen gewinnen, das ist nicht immer einfach.“

„Der Fokus gilt der WM“

Dennoch ist bei aller Rivalität stets das Wohl des Rennstalls vordergründig. „Wir wissen, dass wir die Autos heil über die Ziellinie bringen müssen.“ Trotz etlicher Gerüchte um seine Person entschied die Perspektive letztlich für Red Bull.

„Es gab Gespräche mit Ferrari, jedoch veranlassten mich auch die großartigen Mitarbeiter dazu, hier zu bleiben. Wir haben in der Vergangenheit viel durchgestanden, wirklich Großes erreicht. Irgendwie sind wir eine große Familie geworden.“

Ausschlaggebend für RBR war schließlich nicht der Wohlfühlfaktor, sondern die sportlichen Möglichkeiten.

„Der Fokus gilt der Weltmeisterschaft, vor allem diese Saison. Wie ich im Auto performe, beeinflusste diese Entscheidung.“

In dessen Schatten trat der Routinier meist als konstanter Punktesammler in Erscheinung. Damit trug er maßgeblich zu den Konstrukteurs-Titeln in den vergangenen beiden Jahren bei.

Konkurrenzkampf neu entflammt

„Sebastian und ich arbeiten seit langer Zeit zusammen. In der Formel 1 ist es selten, dass zwei Piloten so lange Teamkollegen bleiben. Aber wir sind erfolgreich, arbeiten beide intensiv mit den Ingenieuren zusammen.“

Der Konkurrenz-Situation ist heuer neuerlich entfacht. Nachdem Webber im Vorjahr dem schärfsten Rivalen selten Paroli bieten konnte, scheint der Nummer-eins-Status nun umkämpfter denn je.

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