Kein Vorwurf an Sebastian Vettel

Aufmacherbild
 

Teamchef Horner nimmt Vettel in Schutz

Aufmacherbild
 

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nach dessen Wutausbruch im Grand Prix von Malaysia in Schutz genommen.

"Keiner kann Sebastian einen Vorwurf dafür machen, dass er in dieser Situation ein bisschen frustriert war", betonte Horner am Freitagabend gegenüber Sky Sports.

Vettel hatte am vergangenen Sonntag in Sepang wegen eines Reifenplatzers nach einer Kollision mit HRT-Fahrer Narain Karthikeyan Platz vier verloren und war als Elfter ohne WM-Punkt geblieben. Danach bezeichnete der Titelverteidiger den Inder im Fernsehen als "Gurke" und "Idiot".

Horner zeigt Verständnis

"Den Burschen wird unmittelbar danach ein Mikrofon vor die Nase gehalten", erklärte Horner. "Natürlich ist er da verärgert und lässt seinen Frust heraus."

Schon eine halbe Stunde nach dem Rennen sei Vettel in der Nachbesprechung mit den Ingenieuren wieder beherrscht gewesen. Die Rennkommissare hatten Karthikeyan die Schuld für den Unfall zugesprochen und den 35-Jährigen nachträglich mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden belegt.

Der HRT-Pilot hat Vettel diese Woche in einer indischen Zeitung eine "Heulsuse" genannt, nachdem ihm der Deutsche noch auf der Strecke den Mittelfinger gezeigt hatte.

Keine Strafe für Vettel

Spekulationen um eine Bestrafung Vettels hat der Automobil-Weltverband (FIA) jedoch zurückgewiesen. Nach den ersten beiden Saisonrennen ist Vettel nur WM-Sechster.

Angeführt wird das Gesamtklassement von Ferrari-Star Fernando Alonso. Nächstes Rennen ist der Grand Prix von China am 15. April in Shanghai.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen