Nur zu Beginn der, wegen starken Regens um über 45 Minuten verschobenen, Session, kam es zu Nervenflattern in der Red-Bull-Box. "Im Q1 hatten wir Sorgenfalten auf der Stirn, als wir ein kleines Problem mit dem Motor hatten", erklärt Vettel.

Problem durch Ein- und Ausschalten gelöst

Doch auch in der hochtechnologischen Formel 1 helfen manchmal einfachste Lösungen. "Ich fuhr nochmal rein, wir starteten das Auto neu und dadurch hat sich das Problem anscheinend gelöst. Bei so viel Technik an Bord ist es manchmal schon eine Lösung, wenn man das Auto ausschaltet und neu startet - wie zuhause, wenn man den Computer ausknipst und dann wieder hochfährt", so der Heppenheimer.

Mit einem frisch gestarteten RB10 konnte Vettel auch dessen Vorteile ausnützen. Besonders bei Regen kam dem 26-Jährigen der enorme Abtrieb zugute, über den der Bolide aus dem Hause Red Bull Racing traditionell verfügt.

Wetterwunsch? "Wurscht!"

"Ich denke, wir haben ein schnelles Auto im Rennen und ich sollte auf der guten Seite starten. Lassen wir uns überraschen", gibt sich Vettel zuversichtlich.

Das Wetter am Rennsonntag kümmert ihn nicht weiter, auch wenn ihm eine nasse Fahrbahn wohl zugute kommen würde. "Letzten Endes ist es wurscht. Es wird schwierig, aber nicht unmöglich."

Der Kampf mit den Silberpfeilen ist eröffnet. Nur die Technik kann immer einen Strich durch die Rechnung machen: "Wir brauchen einfach das Glück, dass sich nichts aufhängt."

 

Andreas Terler

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