Kurioser Mentalcoach-Streit

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Vettel hat Stress mit Mentalcoach

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Ist sie es oder ist sie es nicht?

Marlene Krenn gab sich vor einiger Zeit in einer Radio-Sendung als Mental-Trainerin von Sebastian Vettel aus.

Im Lager des Weltmeisters will man davon allerdings nichts wissen, wie deutsche Medien nun berichten.

"Ich kenne diese Frau gar nicht", wird Vettel von "Bild" zitiert. Die Oberösterreicherin war bis vor kurzem aber fest davon überzeugt, mit dem Doppel-Champion zusammenzuarbeiten.

Mail nicht echt?

In der aktuellen Debatte beruft sich Krenn auf eine E-Mail, die sie von Vettel unmittelbar nach dem Titelgewinn in Suzuka erhalten haben will und die diversen Medien vorliegt.

"Hallo Marlene, mein Ziel, mir den Weltmeistertitel ein zweites Mal zu holen, ist erreicht. Danke für den Tipp mit den Smileys im Cockpit für jeden Sieg, ein wirksamer Anker", lauten die Dankesworte in dem Schreiben.

Dass diese E-Mail aber tatsächlich von Vettel stammt, wird aus dem Red-Bull-Lager dementiert. "Dieses Schreiben kommt nicht von Sebastians Mailadresse", stellt Pressesprecherin Britta Roeske klar.

Ein "falscher Vettel"?

Krenn kann sich die kuriose Debatte nur auf eine Weise erklären, wie sie gegenüber "Österreich" darlegt: "Es gibt die Vermutung, dass ein anderer Formel-1-Kollege mit mir kommuniziert hat, um an die Tricks zu kommen. Oder ein Trainer, der einmal mit Vettel gearbeitet hat."

Gibt es in dem kuriosen Streit am Ende sogar ein gerichtliches Nachspiel? RBR-Mototrsportchef Dr. Helmut Marko stellt gegenüber "Bild" jedenfalls klar: "Wir übergeben die Sache dem Anwalt."

An einer nahtlosen Aufklärung ist auch Krenn, die einen guten Ruf als Mentalcoach genießt, interessiert: "Ich werde alles unternehmen, um diese Sache aufzuklären."

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