"Ganz anderes Verständnis"

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Tost: "Verstappen lebt quasi auf der Rennstrecke"

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Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost hat noch einmal die Berufung von Teenagern wie dem erst 16-jährigen Max Verstappen als Stammpilot in der Formel 1 gerechtfertigt.

"Wir haben es mit der vierten Kart-Generation zu tun", sagte der 58-jährige Tiroler in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Zur ersten gehöre Alain Prost, dann seien Ayrton Senna und Michael Schumacher gekommen, "die im Sommer, aber auch im Winter gefahren sind. Zur dritten zähle ich Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, die sind noch mehr Rennen gefahren. Die vierte Generation mit Max Verstappen lebt quasi auf der Rennstrecke", meinte Tost.

"Keine besondere Herausforderung"

Der Niederländer Verstappen wird in der nächsten Saison mit 17 Jahren als mit Abstand jüngster Pilot sein Debüt in der Königsklasse des Motorsports für Toro Rosso feiern.

Für ihn sei das reine Fahren auf der Strecke "keine besondere Herausforderung mehr", sagte Tost über den Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jos Verstappen.

Er bräuchte vielleicht 1.000 Testkilometer, um die über 700 PS starken Formel-1-Autos unter Kontrolle zu haben.

Neues Verständnis

"Die jüngste Generation kommt mit einem ganz anderen Verständnis in die Formel 1, als das vor zehn Jahren der Fall war", betonte Tost, der auch schon Vettel und dessen neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo in seinem Team hatte.

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