Das Test-Fazit aus Mugello

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Das Fazit zu den Testfahrten in Mugello

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Die Testfahrten in Mugello sind zu Ende. Für die Formel-1-Teams geht es nun auf zu den Europa-Rennen.

Einige Teams brachten Unmengen an neuen Teilen, andere, wie etwa McLaren, konzentrierten sich vor allem auf das Sammeln von diversen Daten mithilfe technischer Messinstrumente.

Es gab ein paar Zwischenfälle, die Mechaniker unter Zeitdruck brachten. Die schnellsten Zeiten fuhr am Ende Lotus-Pilot Romain Grosjean.

Das Fazit zu den Tests:

Die besten Zeiten: Fernando Alonsos Bestzeit am Dienstag ist mit Vorsicht zu genießen, da aufgrund der Wetterverhältnisse von allen Teams nur wenige Runden bestritten wurden. Unbestrittener Test-König ist Romain Grosjean, der am Mittwoch und Donnerstag jeweils der schnellste Pilot war (siehe Tabelle). Auch Red Bull konnte überzeugen, landete an beiden Tagen nur knapp hinter der Bestzeit.

Die großen Abwesenden: McLaren rückte mit dem Ersatz-Duo Gary Paffett und Oliver Turvey an. Lewis Hamilton und Jenson Button konnten also nicht eingreifen. Ebenso verzichtete Kimi Räikkönen auf zusätzliche Kilometer in seinem Lotus, wo man am ersten Tag Jerome d'Ambrosio einsetzte.

Verlorener Dienstag: Die Regenfälle am Dienstag machten vielen Test-Programmen einen Strich durch die Rechnung. Mercedes war das einzige Team, dass am Start-Tag mehr als 50 Runden abspulte.

Zwischenfälle: Gary Paffetts McLaren blieb am Mittwoch mit Getriebeschaden liegen, bei Timo Glock streikte am selben Tag die Servolenkung. Force India konnte wegen Hydraulikproblemen am zweiten Tag überhaupt nur 14 Runden absolvieren. Fernando Alonso versenkte am Donnerstag seinen Ferrari in den Reifenstapeln, was Ferrari einige Test-Zeit kostete.

Die Laufleistung: Mercedes krönte sich zum Kilometer-Primus (siehe Tabelle). Fast sechs volle Grand-Prix-Distanzen absolvierten Nico Rosberg und Michael Schumacher. Letzterer setzte mit seinen 144 Runden am Mittwoch den Tages-Rekord an Laufleistung vor Heikki Kovalainen, der am Donnerstag 139 Umläufe absolvierte. Schlusslicht ist Force India, wo Jules Bianchi, Paul di Resta und Nico Hülkenberg nur 122 Runden fuhren.

Team Runden Di. Runden Mi. Runden Do. Runden Ges. Km Ges.
Mercedes 54 144 129 327 1.715
Caterham 35 112 139 286 1.500
Sauber 48 87 118 253 1.326
Ferrari 46 106 98 250 1.311
Red Bull Racing 24 118 106 248 1.300
Marussia 45 83 110 238 1.248
Toro Rosso 32 87 117 236 1.237
Lotus 40 97 66 203 1.064
McLaren 34 59 99 192 1.007
Williams 28 100 63 191 1.001
Force India 19 14 89 122 639
Dienstag Mittwoch Donnerstag
Alonso (FER) 1:22,444 Grosjean (LOT) 1:21,603 Grosjean (LOT) 1:21.035
Webber (RBR) +1,204 Kobayashi (SAU) 0,000 Vettel (RBR) +0,232
Vergne (STR) +1,447 Vettel (RBR) +0,222 Alonso (FER) +0,328
d\'Ambrosio (LOT) +1,604 Webber (RBR) +0,394 Ricciardo (STR) +0,569
Rosberg (MER) +1,656 Massa (FER) +0,654 Perez (SAU) +1,194
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