Adrian Sutil schuldig gesprochen

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Adrian Sutil wurde am Dienstag in der "Disco-Affäre" schuldig gesprochen und vom Münchner Amtsgericht zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde allerdings zur Bewährung ausgesetzt.

Es gilt damit als erwiesen, dass der deutsche Ex-Force-India-Pilot nach dem China-GP in einer Shanghaier Disco Lotus-Renault-Mitbesitzer Eic Lux vorsätzlich mit einer Glasscherbe am Hals verletzt hat.

Ob Sutils Anwalt gegen das Urteil berufen wird, ist noch unklar.

Geldstrafe aufgebrummt

Der Deutsche muss außerdem eine Geldstrafe von 200.000 Euro zahlen, die an eine gemeinnützige Einrichtung gehen soll. Eine außergerichtliche Einigung war zuvor nicht zustande gekommen.

Die Staatsanwältin sagte in ihrem Plädoyer, dass Sutil in seinen Aussagen nebulös geblieben sei. Seine Formulierungen hätten einstudiert gewirkt.

Sutil zog nach dem Urteil die Augenbrauen hoch, die Betroffenheit war ihm deutlich anzusehen. "Wenigstens ist es für den Moment erstmal vorbei", sagte der 29-Jährige.

Ob er und sein Anwalt gegen das Urteil Berufung binnen der Frist von einer Woche einlegen werden, blieb offen. Solange ist das Urteil auch noch nicht rechtskräftig.

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