Eishockey-Legende Gretzky beehrt Spielberg

Aufmacherbild
 

"The Great One" Wayne Gretzky ist am Samstag der Stargast auf dem Red Bull Ring in Spielberg gewesen.

Die kanadische Eishockey-Legende besuchte zum ersten Mal die Formel 1 und traf dabei auch zum ersten Mal seinen Landsmann Jacques Villeneuve, Formel 1-Weltmeister von 1997. Kurz nach Gretzky trudelten auch die heimischen Ski-Asse Matthias Mayer, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern ein.

Gretzky, der in der Eishockey-Szene als bester Spieler aller Zeiten gilt, lobte Österreichs Star Thomas Vanek als "sehr guten Spieler": "Er ist smart und macht viele Tore." Österreich sei dem 53-Jährige von seinem Bruder Brent, der in der Saison 1997/1998 für den EC Graz spielte, bekannt.

Obwohl sich Gretzky für die Formel 1 begeistern kann, sei er privat kein Autoraser und fasse keine Strafzettel aus. "Ich bin nur auf dem Eis schnell unterwegs."

"Gigantisch"

Während es für Gretzky sein erster Besuch bei der Königsklasse des Motorsports war, sind die heimischen Skispringer bereits Routiniers. "Ich war schon bei den Rennen in Monza und in Budapest, in Spielberg aber noch nie", erklärte Doppel-Olympiasieger Morgenstern.

Beeindruckend finde er im Vergleich zu den anderen Rennen das "ganze Drumherum" in Spielberg wie etwa den "voestalpine wing". Außerdem sei hier in Österreich "viel Herz dabei" und es freue ihn, dass mit der Formel 1 "das Höchste im Motorsport" wieder in Spielberg ist.

Schlierenzauer habe bereits einmal "das Vergnügen gehabt, am Ring ein paar Runden zu drehen". "Ist schon gigantisch, was da Red Bull alles gemacht hat. Das weiß man auch, warum das Formel 1 heißt." Die Königsklasse wäre für ihn keine Alternative zum Skispringen gewesen, aber er sei ein Fan.

"Skifahren taugt mir mehr"

Abfahrts-Olympiasieger Mayer sei schon einmal als Kind mit seinem Vater in Spielberg gewesen und "das hat mir schon damals sehr gut gefallen". Deswegen wollte er auch heuer "unbedingt wieder zurück".

Rennfahren wäre für ihn persönlich nichts gewesen, es sei zwar so wie das Skifahren schnell, aber letzteres sei "noch mehr Körperarbeit, und das taugt mir mehr".

Musiker Tim Bendzko, der 2011 mit "Nur noch kurz die Welt retten" eine Hit gelandet hatte, wurde am Samstag ebenfalls im Fahrerlager in Spielberg von Autogrammjägern umzingelt.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen