Er war unmittelbar nach seiner Einlieferung im Unikrankenhaus von Grenoble notoperiert worden.

Bei einem zweiten Eingriff am Abend des 30. Dezembers war dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister ein Hämatom in der linken Hirnseite entfernt worden. Andere seien schwerer zugänglich, hatten die Mediziner anschließend berichtet.

Tourist filmte Schumi zufällig

Vor allem die Frage, wie schnell Schumacher vor seinem Sturz unterwegs war, bewegt die Öffentlichkeit. Der vermeintliche Zeuge mit dem Handy-Video soll gesagt haben, Schumacher sei "gemächlich gefahren".

Managerin Kehm hatte unter Hinweis auf Schilderungen von Schumachers Begleitern bei dem Skiausflug ebenfalls bereits berichtet, dass er nicht mit hoher Geschwindigkeit gefahren sei.

Bei der Unglücksstelle handelt es sich um einen eher flachen Tiefschnee-Abschnitt zwischen zwei Pisten.

Das Video des Touristen könnte zufällig den Sturz dokumentieren. "Der Spiegel" berichtete, dass er nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt mit einem Smartphone seine Freundin gefilmt habe.

Im Hintergrund des Films sei leicht verwackelt zu sehen, wie ein Skifahrer in dem nicht präparierten Teil zwischen zwei Pisten über den Schnee gleitet und schließlich zu Fall kommt.

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