Die Drittel-Formel-1-Chefin

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Sauber tritt Drittel an Österreicherin ab

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In der Führungsetage des Sauber-Formel-1-Teams ist der nächste Schritt erfolgt.

Peter Sauber hat seiner österreichischen Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn ein Drittel der Anteile an der Sauber-Gruppe abgetreten.

Die restlichen zwei Drittel bleiben im Besitz des 68-jährigen Schweizers, der Teamchef sowie Präsident des Verwaltungsrates aller Firmen der Sauber-Gruppe ist.

Kaltenborn, eine Wienerin mit indischen Wurzeln, soll Sauber über kurz oder lang zumindest in einer dieser Positionen ersetzen.

"Schritt zur Kontinuität"

"Monisha Kaltenborn hatte Ende 2009 nach dem Rückzug von BMW aus der Formel 1 sehr großen Anteil am Erhalt des Teams, und sie leistet seither auch in ihrer Rolle als CEO hervorragende Arbeit", erklärt Sauber seine Maßnahme und führt weiter aus:

"Die Übertragung von einem Drittel der Anteile ist für mich ein wesentlicher Schritt zur Kontinuität. Ich möchte sicherstellen, dass das Unternehmen auch langfristig in meinem Sinne weitergeführt wird."

Familien-Unternehmen Sauber

Neben der Österreicherin würde auch sein Sohn Alex, der Anfang 2010 als Marketing-Direktor ins Unternehmen eingetreten und seither auch Mitglied der Geschäftsleitung ist, dafür stehen, führte Sauber weiter aus.

Die 41-jährige Kaltenborn bedankte sich in einer Sauber-Aussendung wie folgt:

"Für mich ist dieser Schritt ein Zeichen größten Vertrauens. Ich werde alles in meinen Möglichkeiten Stehende tun, dieses zu rechtfertigen."

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