Duell um den Heimsieg

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Nürburgring erwartet deutsches Duell

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Das Formel-1-Heimrennen am Sonntag (14.00 Uhr) auf dem Nürburgring könnte zu einem deutschen Duell werden.

Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat am Donnerstag eine erste kleine Kampfansage an seinen Landsmann und WM-Leader Sebastian Vettel gesandt.

Für einen echten WM-Kandidaten hält sich der zweifache Saisonsieger, der zuletzt in Silverstone triumphiert hat, aber noch nicht.

Rosberg: "Gerade eine schöne Zeit"

"Es ist noch zu früh, um das zu sagen. Kurzfristig möchte ich Sebastian und Red Bull Rennen für Rennen ärgern und vor ihm sein", erklärte Rosberg in der Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Deutschland - und blickte dabei auf den Titelverteidiger, der neben ihm in der ersten Reihe saß.

Neben Vettel drückt derzeit ein zweiter Deutscher der Königsklasse klar und deutlich seinen Stempel auf. "Das ist eine sehr schöne Zeit gerade in meiner Karriere", versicherte Rosberg.

Der 28-Jährige darf sich auch in der Eifel Chancen auf die Pole Position ausrechnen. Sollte es kühl bleiben und die Reifen dadurch nicht so leicht überhitzen, ist dem Weltmeister-Sohn der zweite Sieg in Serie zuzutrauen.

Mercedes bringt die Pirelli-Pneus ebenso wie Red Bull sehr gut und schnell auf Temperatur. Ferrari oder Lotus mit den WM-Aspiranten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen haben da weit größere Probleme.

Reifen als WM-entscheidender Faktor

Ein ähnliches Reifenfiasko wie zuletzt in Silverstone sollte es in Deutschland nicht geben, ist die Streckencharakteristik doch etwas anders.

Rosberg geht aber davon aus, dass die überarbeiteten Reifen nach dem Skandalrennen auch einen Einfluss auf den WM-Kampf haben. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie Auswirkung auf die Leistung in der Qualifikation und im Rennen haben werden", meinte der Deutsche, der in der Fahrerwertung als Sechster 50 Punkte hinter Vettel liegt.

Alonso ist mit 21 Zählern Rückstand dessen erster Verfolger, Vettel kann dennoch ruhig schlafen. Der Weltmeister erhielt einen Tag nach seinem 26. Geburtstag eine Torte, der erste Heimsieg seiner Karriere wäre aber ein viel größeres Geschenk.

Vettel: "Das können wir uns aber nur selbst machen." Seit Rekordweltmeister Michael Schumacher 2006 hat kein Lokalmatador mehr in Deutschland gewonnen - weder in Hockenheim noch auf dem Nürburgring.

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