Rosberg surft auf Erfolgswelle

Aufmacherbild
 

Rosberg: "Nächster Grand Prix kann kommen"

Aufmacherbild
 

In Ungarn steht am Sonntag Teil elf des Mercedes-internen Formel-1-WM-Duells Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton auf dem Programm.

Hamilton hat bereits vier Mal auf dem Hungaroring gewonnen, doch Rosberg fühlt sich derzeit fast unaufhaltsam.

"Mit dem Auto, das ich habe, kann der nächste Grand Prix kommen", meinte der Deutsche, der in der WM 14 Punkte vor dem Engländer führt.

Ungelegene Sommerpause

Mit dem Rennen in Mogyorod nahe Budapest verabschiedet sich die Königsklasse in die Sommerpause, weiter geht es dann erst am 24. August in Belgien.

Für Rosberg kommt die Pause fast ungelegen, schließlich reitet er derzeit beflügelt durch Hochzeit, Vertragsverlängerung und Hockenheimsieg auf einer Erfolgswelle.

"In den vergangenen beiden Wochen sind so viele positive Dinge bei mir passiert", freute sich der 29-Jährige und fügte hinzu: "Ich werde in Ungarn wieder erfolgreich sein."

Insgesamt 16 Wochen führt Rosberg mittlerweile die WM-Wertung an, Teamrivale Hamilton hatte hingegen nur zwei Wochen die Nase vorne. Hamiltons Jahr pendelt zwischen Rückschlägen und höchster Fahrkunst. Der vergangene Grand Prix in Deutschland war für den Weltmeister 2008 deshalb ein Spiegelbild der bisherigen Saison - Hamilton kämpfte sich im Rennen von Rang 20 auf Platz drei nach vorne.

Wolff mit mehreren Brüchen

"Eine magische Fahrt", lobte der österreichische Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, für den vor Budapest ein Kurz-Besuch in seiner Wiener Heimat äußerst schmerzhaft endete.

Wolff zog sich am Dienstag bei einem Radausflug mit Teammitgliedern an der Donau mehrere Brüche zu.

Wolff brach sich laut Teamangaben eine Schulter, ein Schlüsselbein, einen Ellenbogen und ein Handgelenk, wird nach einem Krankenhausaufenthalt aber spätestens am Freitag in Budapest erwartet.

Ungarn-Experte

"Ich mag es sowieso nicht, einfach zu gewinnen. Ich will die Herausforderung", erklärte Hamilton vor dem Rennen in Ungarn, das er 2007, 2009, 2012 und 2013 für sich entschied.

In den vergangenen beiden Jahren hatte Hamilton jeweils von der Pole Position aus gewonnen. Nur der deutsche Rekordweltmeister Michael Schumacher hat auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs genauso oft gewonnen wie Hamilton. "Vielleicht kommt die Strecke meinem Fahrstil eher entgegen", erklärte Hamilton.

Wolff warnt trotz des bisher so dominanten Saisonverlaufs davor, die Konkurrenz zu unterschätzen. "Das Williams-Team ist aus der Asche auferstanden. Ihr Auto sah zuletzt wirklich gut aus, und das freut mich für sie. Und Red Bull ist immer noch ein Weltmeister-Team", sagte der 42-Jährige.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen