Red Bull sieht sich gut gerüstet

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Längst ist Red Bull um den vierfachen Weltmeister aufgebaut. Viel mehr als auf seinen Teamkollegen Mark Webber waren die Autos der vergangenen Jahre auf Vettels Bedürfnisse ausgerichtet. Das wird sich mit Rookie Daniel Ricciardo an seiner Seite nicht ändern.

Entscheidene Performance im neuen ERS

Auch für 2014 hat Vettel Input gegeben. Neben V6-Turbomotoren kommen auch ein deutlich stärkeres Energierückgewinnungssystem (ERS) und davon bedingt ein völlig neues aerodynamisches Konzept.

Die Triebwerke sind bis 2020 homologiert, Red Bull setzt weiter auf Renault als Partner. "Der Motor wird eine entscheidende Rolle spielen", meinte Motorsportchef Helmut Marko.

"50 bis 100 PS kann man mit einem optimalen Chassis nicht mehr aufholen." Die Rivalen Mercedes oder Ferrari produzieren ihre Antriebsstränge selbst.

"Im ERS wird die entscheidende Performance zu suchen sein", sagte Marko. "Daher ist es auch wichtig, dass wir enger mit Renault zusammenarbeiten."

2013er Auto wurde ständig weiterentwickelt

Im Renault-Motorenwerk in Viry südlich von Paris wird ebenso bereits an der Technik der Zukunft gefeilt wie in Milton Keynes.

Im Gegensatz zu den Hauptkonkurrenten hat Red Bull aber lange Zeit parallel auch noch für 2013 entwickelt - womöglich ein Mitgrund für die Dominanz in der zweiten Saisonhälfte, in der Vettel zuletzt sechs Rennen in Serie gewonnen hat.

"Es war immer unsere Strategie, das Auto ständig weiter zu verbessern, für jedes Rennen neue Teile zu bringen und so die Entwicklung konstant hoch zu halten", betonte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz am Montag in den "Salzburger Nachrichten".

"Dabei ist die Konzentration auf die aktuelle Saison kein Nachteil, denn jede Entwicklung hat etwas Gutes für das nächste Jahr." 50 Prozent der Aufwände sollen auch noch 2014 anwendbar sein, wenn eine neue Ära beginnt.

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