Webber-Abschied? "Pure Spekulation"

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Für Flavio Briatore sind Sebastian Vettel und Mark Webber zwei Feinde in einem Team.

Der Ex-Renault-Teamchef ist sich auch sicher, dass einer der beiden Fahrer am Saisonende das Team verlassen werde.

Die „Bild“ berichtete, dass bereits beschlossen sei, sich von Mark Webber zu trennen.

„Pure Spekulation“

„Pure Spekulation“, antwortet nun Red Bull Racing in einer Mitteilung gegenüber der BBC. „Wir haben erst zwei Rennen der aktuellen Saison und es ist viel zu früh, um über 2014 zu reden.“

Das Team streicht die Erfolge des Fahrer-Duos hervor: „Mark und Seb fahren seit 2009 zusammen und das Paar hat 35 Siege, 80 Podestplätze, 13 Doppelsiege und sechs WM-Titel erreicht.“

In dieser erfolgreichen Zeit habe es „einige Rivalität auf der Strecke, begonnen mit dem Türkei-GP 2010, gegeben. Beide Fahrer haben zu unterschiedlichen Zeiten Teamorders ignoriert. Das Team hat diese Situationen immer auf eigene Art hinter geschlossenen Türen geklärt.“

Vertragsverlängerungen jährlich

Zur Vertrags-Situation von Webber wird festgehalten, dass der der Kontrakt mit dem 36-jährigen Australier auch in den letzten Saisonen jährlich verlängert wurde.

„Mark hat sich immer entschieden, weiter für das Team zu fahren und das Team wollte gleichermaßen mit ihm weiterarbeiten, weil er ein hervorragender Fahrer und konkurrenzfähigerRacer ist.“

Direkte Antwort auf Briatore

In der Folge geht man auf konkrete Angriffe von Flavio Briatore ein. Der Italiener sieht Horner als schwachen Teamchef, was sich in Sepang bestätigte, da er nicht mit der Siegerehrung dabei gewesen sein. „Beim ersten Saisonsieg eines Teams ist der Teamchef am Podest“, so Briatore.

„Das ist die Meinung einer Person. Christian war auch in der Vergangenheit nicht immer beim ersten Saisonsieg bei der Siegerehrung und auch Lotus hat in Adelaide nicht den Teamchef entsandt. Daher ist das irrelevant.“

Zum Vorwurf das schwachen Teamchefs: „Ein schwacher Teamchef wäre nicht in der Lage, ein Team zu drei WM-Titel in Folge zu führen und die umfassende Teamarbeit, die zu diesen Leistungen führt, zu managen.

Dieses Kunststück sei in der Vergangenheit nur drei Teams in der Geschichte der Formel 1 gelungen.

Briatore rudert zurück

Mittlerweile rudert Flavio Briatore zurück und fühlt sich bei seinem Interview mit RAI missinterpretiert.

"Ich kenne Chris seit vielen Jahren und wir arbeiteten immer sehr gut zusammen", so der Italiener.

"Ich denke, als Teamchef hat Chris exzellente Arbeit geleistet - und das nicht nur für Red Bull, sondern für die Formel 1 insgesamt. und das tut er unzweifelhaft auch weiterhin."

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