Finnische Medien: Räikkönen zu Williams

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Im herbstlichen F1-Tranfergeflüster lässt die finnische Zeitung ""Ilta-Sanomat" eine Bombe platzen.

Kimi Räikkönen soll sich mit Williams einig sein und 2012 sein Comeback in der Formel 1 geben. Sogar die Unterschrift sollen beide Seiten schon unter den neuen Vertrag gesetzt haben.

Das Blatt beruft sich dabei auf einen ehemaligen F1-Piloten als Informanten: Den in Monaco lebenden Japaner Taki Inoue, der immer noch beste Kontakte in die Königsklasse unterhalten soll.

Zahlen Araber Räikkönen?

"Ilta-Sanomat" hatte schon vor Wochen berichtet, dass Räikkönen mit Frank Williams über ein Comeback spreche. Damals hieß es aber noch, dass der Ausgang der Gespräche davon abhängig sei, ob der Williams-Chef die potente "Qatar National Bank" davon überzeugen könne, als Groß-Sponsor einzusteigen.

Diese Einigung könnte mittlerweile erfolgt sein."In den vergangenen Tagen war Frank Williams in den arabischen Staaten Katar und Saudi Arabien", versichert der brasilianische Journalist Livio Oricchio. Offiziell bestätigt ist freilich noch gar nichts.

Sollte Räikkönen tatsächlich beim britischen Rennstall anheuern, muss der 39-jährige Rubens Barrichello wohl seinen Hut nehmen. Auch wenn dieser die Comeback-Gerüchte zuletzt "nur zum Lachen" fand. Pastor Maldonado sitzt dank des geringeren Alters und der höheren Mitgift weitaus fester im Sattel als der Brasilianer.

In der Rallye-WM glücklos

Räikkönen schloss ein F1-Comeback nie kategorisch aus. Schon bei Ferrari stieg er nur aufgrund eines "Golden Handshakes" aus seinem laufenden Vertrag aus, um Platz für Fernando Alonso zu machen.

Der Finne wechselte nach seinem Aus bei Ferrari 2010 in die Rallye-WM, wo er meist nur durch spektakuläre Crashes auffiel. Mit der Disziplin nahm es der "Iceman" auch in der WRC nicht so ernst.

Aus der Konstrukteurs-Wertung wurde sein Team "ICE1 Racing" heuer sogar von der FIA ausgeschlossen, da Räikkönen nicht die Mindest-Anzahl von Rallyes außerhalb Europas bestritt.

Räikkönen streckte Fühler aus

Dass der Finne immer noch ein Vollblut-Rennfahrer mit Ambitionen ist, bewies er heuer mehrfach: Neben seinen Rallye-Ausflügen testete er in der NASCAR und für Peugeot den Le-Mans-Boliden.

Ein Comeback würde nicht nur für die Fans des "Iceman" ein Grund zur Freude, sondern auch für Statistik-Freaks: Dann wären mit Räikkönen, Michael Schumacher, Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Jenson Button und Sebastian Vettel gleich sechs Weltmeister gleichzeitig auf den Pisten unterwegs - so viele wie nie zuvor in der Formel 1.

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