Die Reifen-Revolution bleibt aus

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Pirelli ändert nur härteste Reifenmischung

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Reifenhersteller Pirelli hat nur minimal auf die Kritik einiger Formel-1-Teams reagiert und ändert lediglich den harten Reifen.

Ab dem kommenden Grand Prix von Spanien in Montmelo bei Barcelona (12. Mai) wird der härteste der vier Slicks "haltbarer" und entspricht damit eher jener Gummimischung, mit der man 2012 gefahren ist.

Die restlichen drei Reifentypen (Medium, Soft, Supersoft) bleiben unverändert.

Scharfe Kritik von Red Bull Racing

Vor allem Weltmeister Red Bull Racing hatte sich am Saisonbeginn darüber beklagt, dass Pirelli die Reifenmischungen für 2013 noch weicher und damit weniger haltbar gemacht hatte.

Die Pneus haben damit bisher eine noch dominantere Rolle gespielt, was einigen Teams ein Dorn im Auge ist und daher zur Forderung geführt hat, die Reifen wieder etwas "haltbarer" zu machen.

Hembery begründet

"Wir haben die ersten vier Saisonrennen evaluiert und nach Absprache mit allen Teams beschlossen, wie im Vorjahr ab Spanien den harten Reifen zu ändern", erklärte nun Pirellis Motorsportdirektor Paul Hembery am Donnerstag.

Der neue harte Reifen wird - neben dem Medium - in Barcelona das erste Mal eingesetzt. In Monaco (26. Mai) wird wie zuletzt üblich auf Soft und Supersoft gefahren, in Kanada (9. Juni) auf Medium und Supersoft

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