Nächste Runde im Reifentheater

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Neuer Reifen in Kanada nur im Training

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Das Reifentheater geht weiter.

Als Konsequenz des Mercedes-Tests in Barcelona sollen nun laut Informationen der Deutschen Presse Agentur die neuen Hinterreifen von Pirelli nicht wie geplant beim GP von Kanada eingesetzt werden.

Sportliche Gleichheit schaffen

Der Exklusiv-Lieferant informierte die Formel-1-Rennställe bereits darüber. Die Teams sollen jeweils zwei Sätze der neuen Hinterreifen-Mischungen nur für das Freitags-Training erhalten.

Die Entscheidung soll gefällt worden sein, um die sportliche Gleichheit zu gewährleisten.

Neuer Reifen bei Test im Einsatz

Wegen eines Tests von Mercedes auf Bitten von Pirelli war es zu Protesten von Red Bull und Ferrari gekommen.

Bei den Probefahrten über die Distanz von insgesamt tausend Kilometer mit dem aktuellen Silberpfeil sollen auch die neuen Reifen zum Einsatz gekommen sein, die eigentlich für den Grand Prix am 9. Juni in Montreal eingeplant waren.

Allerdings über weniger als hundert Kilometer. Mercedes war darüber auch nicht informiert, betonen Pirelli und das deutsche Werksteam vehement.

Mercedes sieht keinen Vorteil

Die Tests, durchgeführt vom 15. bis 17. Mai auf dem Circuit de Catalunya von Barcelona, waren erst am vergangenen Rennwochenende in Monaco bekannt geworden.

Am Sieg von Mercedes-Pilot Nico Rosberg wurde aber nicht gerüttelt. Der Fall liegt nun in den Händen des Internationalen Automobilverbandes, der ihn an das Internationale Tribunal weitergeben kann.

Mercedes hält sich im Streit über den Reifentest weiter zurück. Man ist dort der Ansicht, aus den Tests keinen Vorteil verschafft zu haben.

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