Pirelli erzielt Einigung mit Mehrheit der Rennställe

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Mitten im Dauerstreit um die Formel-1-Reifen zeichnet sich eine weitere Zusammenarbeit mit Exklusiv-Hersteller Pirelli ab.

"Wir haben mit der überwiegenden Mehrheit der Rennställe eine Vereinbarung unterzeichnet", versicherte der Motorsportchef des italienischen Unternehmens, Paul Hembery, am Dienstag in einem Interview der "Gazzetta dello Sport".

"In den kommenden zwei Wochen sollten wir die Verträge komplettiert haben. Also bleiben wir in der Formel 1", sagte Hembery. Mit dem Formula One Management von Bernie Ecclestone soll sich Pirelli auch schon seit längerem einig sein.

Vertrag mit FIA steht noch aus

Maßgeblich wird allerdings ein neuer Vertrag mit dem Internationalen Automobilverband (FIA) sein. Im dritten Jahr seit seiner Rückkehr rüstet Pirelli die Königsklasse mit Reifen aus.

Zuletzt wurden immer wieder Stimmen laut, wonach die Italiener ihren Vertrag nicht verlängern. So waren unter anderem Hankook und Michelin im Gespräch als Lieferant einzusteigen.

Vor allem in dieser Saison haben die hochsensiblen Gummimischungen bei manchen Beteiligten für große Verärgerung gesorgt.

Prototypen-Test in Silverstone

Der deutsche Mercedes-Rennstall und Pirelli wurden für einen Test Mitte Mai auf Bitten des Reifenlieferanten verwarnt und die Silberpfeile vom kommenden Nachwuchsfahrer-Test ausgeschlossen.

Mercedes hatte bei den Runden auch Reifen auf dem Wagen, die eigentlich im Rennen danach genutzt werden sollten.

Der Einsatz der überarbeiteten Pneus wurde um weitere drei Rennen verschoben. Pirelli bringt aber, neben der harten und der Medium-Reifenmischung pro Auto, auch zwei Sätze harter Prototypen-Pneus zum kommenden Grand Prix nach Silverstone. Diese dürfen am Freitag getestet werden.

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