Jetzt zahlt sich die Arbeit aus

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Mercedes verlängert mit Hauptsponsor Petronas

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Das im Jahr der größten Regel- und Technikrevolution bisher so überlegene Mercedes-Formel-1-Team hat am Samstag in Monaco die Verlängerung des Vertrages mit Titelsponsor Petronas bekannt gegeben.

Dabei unterstrich Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche das Bekenntnis zur Formel 1 und Motorsportchef Toto Wolff betonte die "rationale Sinnhaftigkeit" des Engagements.

Mercedes war in den "schmerzvollen" Anfangsjahren nach der Übernahme von Brawn-GP Ende 2009 und der Rückkehr in den Grand-Prix-Sport als Werksteam oft kritisiert worden.

Engagement war langfristig geplant

Auch konzernintern war das Formel-1-Projekt damals offenbar infrage gestellt worden. Als "normale Diskussionen" bezeichnete Zetsche dies nun.

"Es war immer klar, dass das, was wir tun, langfristig ausgelegt ist. Es braucht nun einmal Zeit, ein Team zu entwickeln. Die jetzigen Erfolge sind deshalb umso wertvoller", betonte Zetsche.

Das Engagement mache unter dem neuen Regelwerk nun doppelt Sinn, weil die Herausforderungen im Rennsport wie im Automobilbau nun noch ähnlicher seien. Mitverantwortlich für den aktuellen Mercedes-Erfolg sind die beiden Österreicher Wolff sowie der Aufsichtsratschef Niki Lauda.

Zetsche verwehrte sich nach fünf Saisonsiegen für Mercedes-AMG-Petronas, davon vier Doppelerfolge für die derzeit überlegenen Silberpfeile, gegen möglicher Weise aufkommende "Langeweile".

Lob für Alonso reine Höflichkeit

"Vier Jahre lang hat ein Team (Red Bull, Anm.) alles gewonnen, jetzt sprechen wir von gerade mal fünf Rennen."

Der Daimler-Boss erklärte dabei auch augenzwinkernd sein jüngstes dickes Lob für Ferrari-Pilot Fernando Alonso in Barcelona, das für etwas Aufsehen gesorgt hatte.

"Ich war in Spanien, Juan Carlos war da und ich bin ein höflicher Mensch", erläuterte Zetsche schmunzelnd.

Die Verlängerung mit dem malaysischen Mineralöl-Partner Petronas wurde als "langfristig" bezeichnet. Das hat bei Mercedes offenbar Tradition.

Auch der die offensichtliche Verlängerung des Vertrags mit Pilot Nico Rosberg sei "mehrjährig", hatte es kürzlich in Monaco geheißen. Eine Bestätigung dafür blieb auch am Samstag in Monaco aus.

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