"Letztes Rennen ist vergessen"

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Wolff: "Das letzte Rennen ist schon wieder vergessen"

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Die Wintertests ließen bereits darauf schließen und das Rennergebnis in Malaysia hat es gezeigt: Mercedes ist derzeit ein absolutes Top-Team und erster Verfolger von Red Bull Racing.

Nach einer durchwachsenen Saison 2012 ist das Balsam auf der Seele des deutschen Werksteams, doch von großer Euphorie will Motorsportchef Toto Wolff nichts wissen.

Denn auch die letzte Saison begann mit dem Sieg von Nico Rosberg in China verheißungsvoll und die Erwartungen stiegen rasant. In Folge blieben die guten Resultate aber aus.

"Gibt noch immer viel zu tun"

Mit Platz drei durch Lewis Hamilton fuhr Mercedes am Sepang International Circuit den ersten Stockerlplatz für die Silberpfeile seit dem dritten Rang von Michael Schumacher in Valencia 2012 ein.

"Die Erwartungen sind da, aber wir dürfen uns davon jetzt auch ganz sicher nicht davontragen lassen. Das letzte Rennen ist schon wieder vergessen", hält der 41-Jährige im Interview bei "Autosport" den Ball flach.

Dafür reicht ein Blick auf die Konkurrenz aus dem Hause Red Bull. "Wir hatten ein gutes, solides Rennen. Der Weltmeister hat uns aber gezeigt, dass es immer noch sehr viel zu tun gibt und auch, dass wir gut daran tun, die Lichter im Büro später auszuschalten als unsere Gegner", so Wolff.

"Nicht unglücklich über fehlende Pole-Position"

Das Team sei, so der Österreicher, der seit dieser Saison als Motorsport-Chef die Geschicke des Teams leitet, genau dort wo man es sich auch erwartet hätte.

"Ich bin zum Beispiel gar nicht so unglücklich, dass wir bislang noch keine Pole-Position eingefahren haben, denn man muss sich einmal vorstellen, wie das dann die Erwartungen für das Rennen nach oben hätte schnellen lassen", gefällt sich Wolff in der Rolle des Jägers wesentlich besser als die des Gejagten.

Von dieser Position aus will man weiter vorne mitmischen. Wolff weiß aber, dass auf sein Team noch viel Arbeit zukommt: "Um bei den Top-Teams dabei zu sein und die Weltmeisterschaft gewinnen zu können, muss man jedoch alles richtig zusammengefügt bekommen."

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