Die beste Lösung dafür dürfte McLaren gefunden haben: Das Traditionsteam hat Querlenker und Spurstangen der Hinterradaufhängung so verkleidet, dass ein zusätzliches Flügelprofil geschaffen worden ist, mit dem der verlorene Abtrieb zurückgewonnen werden soll.

Mehr Anpressdruck, weniger Luftwiderstand

Dass dieses Konzept funktioniert, bewies die Mittwoch-Bestzeit des englischen Ex-Weltmeisters Jenson Button in Jerez de la Frontera.

Ferraris Technikdirektor James Allison erklärte am Rande der Testfahrten in Jerez de la Frontera, dass die McLaren-Lösung "interessant ausschaut" und er sie noch genauer unter die Lupe nehmen wolle.

Laut dem ehemaligen Formel-1-Designer und Jordan-Technikchef Gary Anderson generiert das Konzept des Traditionsteams mehr Anpressdruck bei niedriger Geschwindigkeit und reduziert zusätzlich den Luftwiderstand im Hochgeschwindigkeitsbereich.

"Das könnte McLarens Geheimwaffe sein", schrieb Technikexperte Anderson in seiner Analyse für "autosport.com".

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