Mateschitz heizt Fahrer-Spekulationen an

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Bleibt er oder geht er?

Die Fahrer-Frage bei Red Bull Racing ist nach dem Aufreger in Malaysia aktueller denn je.

Mark Webber, mit 36 Jahren ältester Pilot im Formel-1-Zirkus, steht bei den "Bullen" auf der Kippe.

Sein Vertrag läuft mit Saisonende aus, seine Beziehung zu Weltmeister Sebastian Vettel darf als endgültig gescheitert angesehen werden.

Mateschitz hat ein Faible für Webber

Der Australier hat allerdings einen wichtigen Fürsprecher - Dietrich Mateschitz. Der "Big Boss" machte sich in der Vergangenheit schon mehrfach für Webber stark.

So überließ er vergangene Saison dem Routinier die Entscheidung, ob dieser die Zusammenarbeit mit Red Bull Racing fortsetzt oder nicht.

"Mark ist ein Kandidat für 2014"

Diplomatisch wie eh und je will er einen Verbleib des zweimaligen WM-Dritten auch jetzt nicht ausschließen.

"Mark ist auf jeden Fall ein Kandidat für 2014", zitiert "Speedweek.com" den Mäzen. "Ob er zurücktritt, weiß nur er. Bei uns er ist immer willkommen."

Auf der anderen Seite ist Mateschitz aber auch bewusst, dass Webber nicht jünger wird und das Klima zwischen seinen beiden Piloten bei einem Verbleib nicht besser würde.

Freundschaft eine Seltenheit

Anders könnte die Sache aussehen, würde die Fahrerpaarung Vettel und Kimi Räikkönen lauten.

Der Deutsche und sein finnischer Kollege gelten als Freunde - in der Formel 1 keine Selbstverständlichkeit.

Bereits in der Vergangenheit galt der "Iceman" als Kandidat bei m dreifachen Konstrukteurs-Weltmeister, letztendlich wechselte er dann zu Lotus.

Nun heizt Mateschitz die Spekulationen an, in dem er von Räikkönen schwärmt. "Kimi ist cool und schnell und immer ein Kandidat."

Finanzielle Probleme bei Lotus

Für einen Wechsel spricht nicht nur die Affinität Mateschitz' für den Finnen, sondern auch die finanzielle Situation von dessen Team.

Lotus plagen weiter monetäre Probleme, sodass es schwierig werden könnte, den Ex-Weltmeister, der zu den Topverdienern in der Königsklasse des Motorsports zählt, über die Saison hinaus zu halten.

Gerüchten zufolge soll der Rennstall immer wieder verspätet Gelder überweisen. Räikkönen wollte daher eine wichtige Sitzanpassung einfach sausen lassen, ein Last-Minute-Geldtransfer beschwichtige ihn allerdings wieder.

 

Christoph Nister

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