100.000 Fans in Spielberg?

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Formel 1 in Österreich - "Grand Prix mit Leidenschaft"

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Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko sieht die geplante Rückkehr des Formel-1-Grand-Prix von Österreich als eine wertvolle Chance für seine Heimat Steiermark.

Der 70-jährige Grazer, einst selbst auf dem alten Österreichring aktiv, verwies auf eine Wertschöpfung im zweistelligen Millionenbereich. Am Rennsonntag hält Marko bis zu 100.000 Zuschauer für möglich.

Letztes "Heimspiel" in Ungarn

"Das wird das größte Sportereignis in Österreich", erklärte Marko am Freitag vor dem Grand Prix von Ungarn, der den rot-weiß-roten Fans ein letztes Mal als "Heimrennen" dienen muss.

Am 6. Juli 2014 soll dank Red-Bull-Millionen wieder in Spielberg gefahren werden - die entsprechenden Genehmigungen vorausgesetzt. "Ich sehe nichts Gravierendes, das ein Problem wäre", sagte Marko.

Qualität ist "absolut top"

Derzeit gibt es einen Bescheid, der die Zuschauerzahl je Renntag auf 40.000 beschränkt. Dazu dürfte eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig sein.

Um die Qualität der Strecke macht man sich in der Formel 1 keine Sorgen. "Die ist absolut top", betonte Marko.

Das habe Charlie Whiting, der Rennleiter des Automobil-Weltverbandes (FIA), erst bei einer Inspektion im Juni wieder bestätigt.

FIA schweigt noch

Die FIA hat sich zu den von Red Bull und F1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone veröffentlichten Plänen des Österreich-Comebacks allerdings noch nicht geäußert.

Sie beschließt üblicherweise im September einen provisorischen Kalender, der dann im Spätherbst von ihrem Weltrat abgesegnet wird.

Mit dem Olympiaort Sotschi und New Jersey drängen 2014 zwei weitere neue Rennen ins Programm.

Rückkehr der Leidenschaft

Ecclestone will maximal 20 WM-Läufe austragen. Zwei Rennen, die bisher nicht wirklich gut funktioniert haben, könnten auf der Strecke bleiben - Südkorea und Indien.

"In Asien haben sie zwar monumentale Rennstrecken, aber es kommt keine echte Stimmung auf", erinnerte Marko.

Mit dem Rennen in Spielberg dagegen kehre ein "Grand Prix mit Leidenschaft" zurück. Marko: "Das ist eine Strecke, die wirklich Tradition hat."

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