Maldonado holt Testbestzeit

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Maldonado gelingt Test-Bestzeit in Montmelo

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Lotus-Pilot Pastor Maldonado hat am Donnerstag in Montmelo zum Auftakt der zweiten Testphase der Formel-1-Saison überraschend Bestzeit erzielt.

Der Venezolaner verwies in 1:25,011 Minuten Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari (+0,156 Sek.) auf den zweiten Platz.

Dritter wurde der Australier Daniel Ricciardo im Red Bull mit bereits über einer halben Sekunde Rückstand.

Wehrlein springt bei Mercedes ein

Überhaupt nicht auf Touren kam Mercedes, auch wegen der Absenz seiner beiden Stammfahrer.

Weltmeister Lewis Hamilton brach den Testtag schon nach zwei Stunden und nur elf Runden wegen einer Grippe ab, Nico Rosberg fehlte mit einer Nervenentzündung am Nacken.

Der deutsche Ersatzfahrer Pascal Wehrlein musste deshalb kurzfristig einspringen, nachdem er am Vormittag noch für Force India unterwegs gewesen war

"Das war heute ein richtig guter Tag in meiner Karriere. Es war unglaublich, zwei Formel-1-Autos an einem Tag zu fahren", betonte der 20-jährige Deutsche, der im "Silberpfeil" aber um 0,160 Sekunden langsamer war als im ebenfalls von einem Mercedes-Motor angetriebenen Force-India-Boliden.

Dies war aber auch auf ein technisches Problem mit der Benzinpumpe zurückzuführen. Wehrlein könnte aufgrund der gesundheitlichen Probleme von Hamilton und Rosberg auch am Freitag im Mercedes sitzen.

Red Bull mit Fortschritten

Ferrari präsentierte sich nach der Dominanz bei den ersten Testfahrten in Jerez de la Frontera erneut stark.

Zur neuerlichen Bestzeit reichte es zwar nicht, allerdings auch weil Räikkönen im Gegensatz zu Maldonado und Ricciardo vor allem mit den härteren Pirelli-Reifen unterwegs war.

Susie Wolff nach der Kollision mit Nasr

Red Bull zeigte sich am ersten Tag auf dem Circuit de Catalunya deutlich verbessert.

"Wir machen definitiv Fortschritte", lautete der zufriedene Kommentar von Ricciardo, der glaubt, dass die "Bullen" bis zum WM-Auftakt am 15. März in Australien siegfähig sein können.

Auch das Schwestern-Team Toro Rosso hatte Grund zur Freude, denn "Rookie" Max Verstappen absolvierte gleich 94 Runden.

Der 17-jährige Niederländer war dementsprechend zufrieden, während McLaren-Pilot Jenson Button wegen Problemen mit dem Honda-Aggregat seinen Testtag bereits nach 21 Runden hatte beenden müssen.

Wolff-Crash

Williams-Testpilotin Susie Wolff und Sauber-Pilot Felipe Nasr sorgten zum Auftakt der zweiten Testphase für die erste Kollision des Jahres, die beide aber glimpflich überstanden.

Danach hatten die Mechaniker beider Teams alle Hände voll zu tun, bevor die Boliden wieder auf den GP-Kurs vor den Toren Barcelonas geschickt werden konnten.

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