Lotus-Drahtseilakt geht weiter

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Dass seine beiden Piloten auch 2014 zu den Stärksten zählen werden, ist sich Lopez sicher.

"Auch wenn die Leute sagen werden, der spinnt, behaupte ich, dass wir eine der schnellsten Fahrerpaarungen haben. Vor zwei Jahren hätte ich gesagt, die Paarung ist schnell, aber explosiv."

Heute sei das aber anders. "Romain zählt für mich zu den vier schnellsten Piloten, vielleicht sogar drei. Pastor muss den letzten Schritt noch machen. Er ist sauschnell. Er muss seinen Speed aber besser kontrollieren. Wenn unser Auto funktioniert, dann müssen wir uns mit unseren Fahrern nicht verstecken. Garantiert."

Verpasster Test nicht weiter schlimm

Ja, wenn. Der neue Bolide startet nämlich nicht unbedingt mit einem Vertrauensvorschuss. Die Entwicklung dauert länger als geplant, die Testfahrten in Jerez von 28. bis 31. Jänner finden daher ohne Lotus statt. Man wird den Windkanal dem spanischen Süden vorziehen.

"Die Antriebseinheit wird von Red Bull, Toro Rosso und Caterham getestet. Die Erkenntnisse kommen auch uns zugute. Alles, was Renault bis zum Bahrain-Test ändert, wird in unserem Auto sein. Das einzige, was uns an Erfahrung fehlen wird, ist die Elektronik, wie das KERS lädt und eingesetzt wird. Aber das sollte nicht die Welt sein", perlt auch diese Kritik an Lopez ab.

Aber dafür sind Lotus-Blätter ja bekannt.

 

Andreas Terler

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