Kubica: "Nicht so schlimm, wie es aussieht"

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Zwei Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall hofft Rennfahrer Robert Kubica weiterhin auf ein Formel-1-Comeback.

"Ich glaube immer noch daran, dass ich zurückkommen kann. Es ist nicht einfach nur ein Traum", sagte der Pole in einem Interview mit dem britischen Motorsportmagazin "F1 Racing".

"Mir fehlt noch Kraft im Arm, aber wenn das mein einziges Problem wäre, ließe sich das mit zwei Monaten Training beseitigen", berichtete Kubica.

Eingeschränkte Beweglichkeit

"Das größere Problem ist die eingeschränkte Beweglichkeit im Arm um die Rotationsachse und die limitierte Funktion der Finger. Es ist aber nicht so schlimm, wie es aussieht." Der Heilungsprozess der Nerven dauere einige Zeit.

Beim Fahren sei er so konzentriert, dass er die Einschränkungen seines Körpers vergesse, betonte der ehemalige Formel-1-Pilot.

"Nie wieder 100 Prozent"

"Mit den Verletzungen werde ich wohl nie wieder 100 Prozent von dem erreichen, was ich vorher hatte", glaubt der 2011 bei einer Hobby-Rallye in Italien schwer verletzte Kubica.

"Aber wenn die Beweglichkeit im Arm zu 80 Prozent wieder hergestellt ist, dann würde ich das Formel 1-Comeback wagen."

DTM-Testfahrten

Kubica wird am Donnerstag in Valencia erstmals Testfahrten für Mercedes im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) bestreiten.

Der 26-Jährige hat gute Chancen auf ein Cockpit in der populären Rennserie.

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