Hamilton legt im Training vor

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Hamilton schlägt im zweiten Kanada-Training zurück

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Lewis Hamilton hat noch am ersten Trainingstag für den Kanada-Grand-Prix ein Rufzeichen gesetzt.

Der Engländer war am Freitag in Montreal in 1:16,118 Min. Tagesschnellster, knapp (0,175) vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg.

Weltmeister Sebastian Vettel hatte Getriebeprobleme am Red Bull und als Dritter schon fast eine halbe Sekunde Verspätung.

Lauda: Situation ist "kontrollierbar"

Der Zweikampf zwischen den beiden in der WM weit voraus liegenden Titelanwärtern Rosberg und Hamilton geht in Kanada zweifellos weiter.

Auch wenn die Piloten zuvor nach einer Aussprache den Friedensschluss erklärt haben und auch Aufsichtsrat Niki Lauda am Freitag fest hielt, dass er die Situation wieder - allerdings ohne Garantie - für "kontrollierbar" hält.

Schon am Freitag markierte Hamilton das Feld auf dem Circuit Gilles Villeneuve, wo er schon drei Mal gewonnen hat und am Sonntag (20.00 MESZ) die WM-Führung wieder an sich reißen will.

Vettel trotz Problemen auf Platz drei

Während es auf der noch rutschigen Strecke bei bedecktem Himmel und vereinzelten Regentropfen zahlreiche Dreher gab, nutzten beide Mercedes-Fahrer die Kraft ihrer mächtigen Antriebsstränge, um sich klar vom Rest des Feldes abzusetzen.

Vettel hingegen wird das Pech nicht los. Der Weltmeister wechselte in der Nachmittags-Session wegen seiner Getriebeprobleme erst spät auf die Supersoft-Reifen.

Während der Deutsche damit auf der bereits deutlich besseren Hochgeschwindigkeits-Piste auf P3 vorrückte, waren die anderen Fahrer längst bei ihren Longruns.

"Wir konnten wegen unserer Probleme nicht allzu viele Runden fahren", sagte Vettel. "Da ist noch Platz für Verbesserung."

Rosberg sieht noch Verbesserungspotenzial

Gut möglich, dass der Kanada-GP nicht alleine über den Topspeed entschieden wird. Auch die Bremsen sind hier extrem kritisch und da, so gab Rosberg offen zu, "muss ich mich noch verbessern".

Vettel weiß: "Für uns ist wichtig, wie viel wir auf den Geraden verlieren. Und wie viel wir beim Bremsen und in den Kurven wieder wettmachen können. Aber Mercedes ist hier wie erwartet verdammt schnell, Favoriten sind die anderen."

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