Grün ist die Hoffnung

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Ericcson hat gutes Gefühl mit neuer Teamführung

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In der Startaufstellung hat man fast ein Abo auf die elfte und letzte Reihe, im Fahrerlager steht das vergleichsweise spartanische grüne Motorhome im hintersten Winkel - Caterham ist derzeit ganz klar der Nachzügler der Formel 1.

Doch nun hat das in Großbritannien ansässige Team die Führungsetage umkrempelt und möchte auf die Überholspur.

Nach dem Rückzug des malaysischen Milliardärs Tony Fernandes, der sich das Abenteuer Formel 1 ein wenig einfacher vorgestellt hat, sind frische Kräfte am Ruder.

Kolles als "Feuerwehrmann"

Neu auf der Kommandobrücke steht seit Anfang Juli Teamchef Christijan Albers. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot aus den Niederlanden ist mit 35 Jahren der jüngste Teamboss im WM-Feld.

Colin Kolles wurde Albers, einst Minardi-Teamkollege des Kärntners Patrick Friesacher, als Berater zur Seite gestellt.

Kolles gilt als eine Art "Feuerwehrmann" im Formel-1-Zirkus, der Rumäne sorgt bei seinen Teams traditionell vor allem wirtschaftlich für neue Perspektiven.

Sportlich ist die aktuelle Lage für die japanisch-schwedische Fahrerpaarung Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson trist. Einen Platz im Mittelfeld hatte man sich zu Saisonbeginn erträumt.

Nach zehn der 19 Rennen bildet man jedoch gemeinsam mit Sauber jenes traurige Duo, dass bis dato noch keinen einzigen WM-Zähler geholt hat. Ericsson hatte sich seine Rookie-Saison in der Formel 1 natürlich anders vorgestellt.

Ericsson: "Auto fühlt sich besser an"

"In den Nachwuchsserien eilst du von Sieg zu Sieg. Und dann siehst du auf einmal eine blaue Flagge nach der anderen, das ist natürlich phasenweise sehr frustrierend", meinte der Schwede im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.

Aber mit der neuen Teamführung kehrte neue Zuversicht ein, nach der Sommerpause gibt es für die Boliden für den Belgien-Grand-Prix ein umfangreiches Upgrade-Paket.

"Das Auto fühlt sich bereits jetzt besser an. Mein Gefühl sagt mir, dass wir der Konkurrenz näher kommen", sagte Ericsson, der den harten Kampf am Ende des Feldes als gute Schule für seine Zukunft sieht.

Albers versprach vor dem Ungarn-Rennen optimistisch: "Wir fahren noch heuer in die Top-Ten."

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