"Wieder dort, wo er hingehört"

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Bernie Ecclestone hat die Rückkehr von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen in die Formel 1 sehr begrüßt.

"Ich bin wirklich glücklich, Kimi dort wieder zu sehen, wo er hingehört - in der Formel 1", sagte der Brite am Donnerstag: "Ich bin mir sicher, dass er sich freut, seine Fans wieder zu treffen."

Ob der Weltmeister von 2007, der sich als bisher letzter Ferrari-Pilot in die Titelliste eingetragen hat, gleich wieder vorne mitfahren kann, vermochte auch Champion Sebastian Vettel nur schwer zu beurteilen.

An Schumacher erinnert

"Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, direkt wieder auf dem Level zu sein, auf dem man war, als man gegangen ist", sagte der deutsche Red-Bull-Pilot.

Vettel, der 43 seiner bisher 81 Rennen mit Räikkönen in den Jahren 2007, 2008 und 2009 bestritt, erinnerte bei einem Termin von Team-Motorenpartner Renault im französischen Viry an die Rückkehr von Michael Schumacher.

Der Rekordweltmeister habe die Formel 1 verlassen, als er an der Spitze mit dabei war.

"Er kam zurück und sagte selbst, dass sich die Formel 1 verändert habe und dass es Dinge gab, an die er sich wieder gewöhnen musste." Schumacher war 2006 ausgestiegen und nach drei Jahren Pause zurückgekommen.

Rasanter Fortschritt

Räikkönen hatte Ende 2009 seinen Platz bei Ferrari für den zweimaligen Titelträger Fernando Alonso räumen müssen.

Nachdem er schon zu aktiven Formel-1-Zeiten auch in der Rallye Gas gegeben hatte, wechselte Räikkönen für zwei Jahre ins Rallye-Lager.

"Wenn ich selbst zwei Jahre zurück- und mir das Auto von damals anschaue, mit dem ich gefahren bin, ist es unglaublich, wie viele Dinge sich geändert haben", sagte Vettel, nachdem Räikkönens Formel-1-Rückkehr zur kommenden Saison bekanntgeworden war.

Weltmeisterliches Sextett

Die Sehnsucht zur Königsklasse des Motorsports war größer gewesen als der Erfolg beim eher holprigen Ausflug in den Rallyesport.

"Das Wichtigste ist, dass er letztlich mit dem glücklich ist, was er macht", sagte Vettel über Räikkönen, der durch sein Comeback die Zahl der Weltmeister im Formel-1-Fahrerfeld für 2012 auf die Rekordmarke von sechs Piloten schraubt.

Diese sechs Fahrer haben seit 2000 die Titel unter sich ausgemacht. Sie kommen zusammen auf 14 WM-Triumphe (Schumacher 7, Vettel und Alonso jeweils 2, Jenson Button, Lewis Hamilton und Räikkönen jeweils 1).

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